Frühindikatoren 11.06.2018

Publizierdatum: 11. Juni 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3177.6462.77912.7673.3493.4472.21831.07022.821
+0,30%+0,14%+0,31%-0,35%-0,22%-0,36%-0,29%+0,36%+0,56%
  • So enttäuschend - Merkel nennt Trump-Vorgehen enttäuschend und deprimierend
  • Übernahmewelle hält an - KKR vor Kauf von Envision Healthcare für 5,5 Mrd Dollar
  • G7-Treffen: Verhalten Trumps historisch ohne Beispiel
  • Studie - Großbritannien trotz Brexit bei Investoren Nr. 1 in Europa

Guten Morgen...1,1790 USD... Das Verhalten Trumps nach dem G7-Gipfel hat ungefähr den Neuigkeitswert eines Telefonbuches und war deshalb nicht börsenrelevant. Aus Verärgerung über den kanadischen Regierungschef Trudeau entzog er völlig überraschend nachträglich der Gipfelerklärung die Unterstützung. Gleichzeitig beleidigte er Trudeau persönlich. Trumps Ärger hatte sich an dessen Ankündigung entzündet, als Reaktion auf die Strafzölle der USA Gegenzölle zu erheben. In einer wütenden Twitter-Botschaft drohte Trump zudem erneut mit Strafzöllen auf die Einfuhr von Autos. Trumps nachträgliche Aufkündigung der Gipfelerklärung stellt einen beispiellosen Affront in der mehr als 40-jährigen Geschichte der G-7 dar. Zuletzt hatte Trump seine Freude über die sehr guten US-Arbeitsmarktzahlen verkündigt, die zu diesem Zeitpunkt noch strenge Geheimsache waren. Tokio verzeichnet heute Gewinne. Der Markt rechnet beim Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim (von Trump sog. little rocket man) mit einem positiven Newsflow. Im Wochenvergleich rückte der der S&P 500 um 1,6% vor, der EuroStoxx50 verlor allerdings 0,2%. Bei den Chipherstellern war die Stimmung schlecht. Apple (-1%) ordert offenbar für das zweite Halbjahr 20 Prozent weniger Komponenten bei seinen Zulieferern. Der schwäbisch-britische Chiphersteller Dialog will allerdings angeblich mit Synaptics (+11%) fusionieren. Deutsche Post Aktien sackten um bis zu neun Prozent ab und gingen 4,6% tiefer aus dem Handel. Der Konzern peilt für dieses Jahr nur noch einen operativen Gewinn von 3,2 statt zuvor 4,15 Milliarden Euro an. Schade eigentlich. Commerzbank und Deutsche Bank waren natürlich auch schwächer. Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Achleitner hat einen Medienbericht zurückweisen lassen, wonach er aktiv mit Investoren über die Möglichkeit einer Fusion mit der Commerzbank spricht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,180%0,36%0,99%
GBP0,627%0,936%1,34%1,59%
USD2,326%2,740%2,90%2,98%
JPY-0,034%0,113%0,09%0,25%
CHF-0,734%-0,524%0,00%0,46%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,45%0,42%-0,67%
UK1,39%1,19%0,75%
USA2,96%2,41%2,51%
Japan0,05%0,05%-0,13%
Schweiz0,02%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1794-
CAD1,52941,2967
GBP*0,87941,3406
CHF1,16220,9852
AUD*1,55090,7603
JPY129,48109,76
SEK10,26408,7017
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d160,40
Öl Sorte Brent in USD/Fass76,20
Gold in USD/Feinunze1.298,35
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-1,63%3.503,96
S&P 500+5,72%2.673,61
NIKKEI+4,66%22.764,94

Deutsche Post

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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