Frühindikatoren 11.10.2018

Publizierdatum: 11. Oktober 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5997.4222.78611.7133.2533.2672.07225.15722.478
-3,15%-4,08%-3,29%-2,21%-2,43%-1,65%-1,17%-3,96%-4,37%
  • Großer Ausverkauf an den weltweiten Aktienmärkten
  • Ölpreis-Schock könnte zur Gefahr für die Weltwirtschaft werden
  • DAX-Wert Wirecard verliert ohne Nachrichten mehr als 14%
  • Aktien kaufen, wenn sie keiner haben möchte. Das ist das wahre Geheimnis - Carl Icahn

Guten Morgen...1,1556...Zu Asche, zu Staub, dem Licht geraubt, doch noch nicht jetzt, Wunder warten bis zuletzt. Die TV-Serie Babylon Berlin gibt derzeit ähnliche Rätsel wie der Aktienmarkt auf. Auch hier ist die Richtung in die es gehen soll weiter unklar. Daher widmen wir uns zunächst dem Ölmarkt, der hat zumindest in den letzten Monaten eine klare Aufwärtstendenz. Aufgrund des anhaltenden Höhenflugs zeigt sich Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur, beunruhigt: Sollten größere Schritte der Schlüsselproduzenten ausbleiben, dürfte das 4. Quartal dieses Jahres sehr, sehr schwierig werden. Eine Studie der Bank of America Meryll Lynch gießt noch weiter Öl ins Feuer: Steigt der Ölpreis über die Marke von USD 100 pro Barrel, könnte dies das globale Wachstum um 0,2 Prozentpunkte drücken. Ein Ölpreis-Schock sei eines der drei größten Risiken für die Weltwirtschaft, neben einer Eskalation des Handelskonflikts und einer neuen Euro-Krise. Es gab schon aussichtsreichere Zeiten, um sich auf Aktien zu stürzen. Das dachten sich in den vergangenen 24 Stunden auch die Anleger und ließen die Aktienkurse rund um den Globus in die Tiefe taumeln. Viele Indizes bildeten neue Jahrestiefststände aus und auch die bislang bärenstarken US-Indizes gaben deutlich nach. Die Sentimentindikatoren haben sich zuletzt abgekühlt, womit größere Panik-Attacken im Grunde hätten ausbleiben sollen. Die letzten Stunden zeigen aber, dass man am Aktienmarkt immer wieder eines Besseren belehrt wird. Vielleicht braucht es aber auch einen finalen Abverkauf mit zunehmenden Pessimismus, um die Jahresendrally antizyklisch in Gang zu setzen. Der MSCI Weltindex handelt derzeit bei einem KGV von 15,7. Historisch betrachtet keineswegs zu teuer, vor allem auch deshalb, weil in der Vergangenheit die globalen Bondrenditen deutlich höher waren. Somit sind Aktien attraktiv bewertet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,156%0,44%1,06%
GBP0,805%1,094%1,56%1,80%
USD2,425%2,969%3,08%3,16%
JPY-0,077%0,129%0,13%0,33%
CHF-0,742%-0,528%0,07%0,60%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,55%0,42%-0,57%
UK1,72%1,19%0,85%
USA3,16%2,41%2,83%
Japan0,15%0,05%-0,12%
Schweiz0,11%-0,07%-0,69%
EURUSD
USD1,1559-
CAD1,50791,3045
GBP*0,87391,3225
CHF1,14060,9863
AUD*1,63360,7074
JPY129,65112,14
SEK10,52639,1048
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,88
Öl Sorte Brent in USD/Fass81,74
Gold in USD/Feinunze1.193,44
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-6,76%3.503,96
S&P 500+8,14%2.673,61
NIKKEI+2,95%22.764,94

WIRECARD Aktie

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