Frühindikatoren 11.10.2021

Publizierdatum: 11. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.74614.5804.39115.2063.6894.0731.99425.38028.466
-0,03%-0,51%-0,19%-0,29%+0,23%-0,61%+0,31%+2,18%+1,49%
  • Dow Jones geht am Freitag unverändert aus dem Handel
  • US-Arbeitsmarkt lieferte seltsames Zahlenwerk - Arbeitslosenquote sinkt
  • Kanzler weg: Kurz-Schluss in Österreich - Alexander Schallenberg vor Vereidigung
  • Asiens Börsen schrauben sich nach oben - Vorfreude auf die Quartalssaison in Amerika?

Guten Morgen... Geheult wird erst, wenn es stark blutet oder seltsam weg steht - Spruch auf einem T-Shirt. Passt irgendwie aber auch zu den jüngsten Job-Daten. Am Freitag wurde mit Spannung den US-Arbeitsmarktdaten entgegengefiebert. Doch recht deuten konnte man diese Zahlen nicht oder besser gesagt, waren die Daten irgendwie seltsam: Im September waren in den USA lediglich 194.000 neue Stellen geschaffen worden. Eine auf den ersten Blick enttäuschende Zahl, erwartet wurden nämlich 500.000 neue Jobs. Seltsamerweise fiel aber - den wenig neu geschaffenen Stellen zum Trotz - die Arbeitslosenquote deutlich, und zwar von 5,2 Prozent auf 4,8 Prozent, während die Stundenlöhne kräftig anzogen, was am Markt als Widerspruch gegenüber dem Stellenzuwachs gewertet wurde. Besonders bitter dürfte dabei aufstoßen, dass die Notenbank ein besonderes Auge auf den Arbeitsmarkt hat. Signalisiert dieser eine gewisse Stärke, wird die Notenbank ihren Drosselungsplan alsbald in die Tat umsetzen. Die, bis dato massiven Konjunkturspritzen könnten dann deutlich niedriger dosiert werden. Notenbankchef Powell hatte zuletzt gesagt, ihm würde bereits ein ordentlicher Arbeitsmarktbericht im September genügen. Diesbezüglich sind die seltsamen Daten tatsächlich irgendwie zum Heulen. Die Nervosität bei Anleihegläubigern des wankenden Immobilienentwicklers China Evergrande wächst. Der Konzern hat Schulden von mehr als 300 Milliarden Dollar - in dieser Woche werden fast 150 Millionen an Auslands-Verschuldungen fällig. Die China Evergrande-Aktie ist seit letztem Montag vom Handel ausgesetzt. Die asiatischen Aktien nehmen heute vor einer wichtigen Handelswoche in Amerika Fahrt auf: JP Morgan berichtet am Mittwoch Quartalszahlen, gefolgt von Citigroup am Donnerstag und Goldman am Freitag. Auch die Inflation sowie die Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung dürften diese Woche Themen sein.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,482%-0,15%0,23%
GBP0,090%0,450%1,11%1,31%
USD0,121%0,247%1,11%1,60%
JPY-0,080%0,064%0,03%0,13%
CHF-0,763%-0,583%-0,33%0,02%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,15%-0,58%-0,70%
UK1,16%0,20%0,56%
USA1,61%0,91%0,32%
Japan0,09%0,02%-0,12%
Schweiz-0,09%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,1573-
CAD1,44211,2460
GBP*0,84811,3642
CHF1,07400,9280
AUD*1,58100,7319
JPY130,38112,65
SEK10,09828,7247
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,22
Öl Sorte Brent in USD/Fass83,60
Gold in USD/Feinunze1.756,37
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+14,65%3552,64
S&P 500+23,37%3756,07
NIKKEI+0,37%27444,17

Royal Dutch Shell profitiert vom Ölpreisanstieg

Royal Dutch Shell profitiert vom Ölpreisanstieg

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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