Frühindikatoren 11.12.2019

Publizierdatum: 11. Dezember 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.8828.6163.13313.0713.1193.6722.06526.58123.377
-0,10%-0,07%-0,11%-0,27%-0,16%-0,01%-0,30%+0,55%-0,14%
  • Amerikanische und europäische Aktienmärkte treten auf der Stelle
  • Asiatische Märkte uneinheitlich: Nikkei im Minus, Hang Seng im Plus
  • Marktteilnehmer hoffen auf eine Verschiebung der Strafzölle gegen China
  • Brexit-Boris wird bei morgiger Schicksalswahl vermutlich triumphieren

Guten Morgen. Treffen sich zwei Planeten - sagt der eine: Mist, ich habe Menschen - sagt der andere: Keine Sorge, das vergeht von selbst wieder. Österreich ist beim Klimaschutz-Index CCPI (Climate Change Performance Index) weiter abgerutscht und ist nun auf Platz 38. Deutschland landete auf Rang 23 und lag damit sogar hinter Indien. Der CCPI wurde kreiert, um mehr Transparenz in die internationale Klimapolitik zu bringen. Anhand einheitlicher Kriterien vergleicht und bewertet der CCPI aktuell die Klimaschutzleistungen von 56 Staaten und der EU, die zusammen für mehr als 90% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Der DAX rutschte gestern zwischenzeitlich unter die Marke von 13.000 Punkten und fiel dabei sogar auf ein 5-Wochentief. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland dürfte 2019 bei rund 19.400 stagnieren, wie der Inkassodienstleister Creditreform in seiner neuen Prognose mitteilte. Die Summe der Firmenpleiten liege zwar auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren - allerdings habe sich der kräftige jährliche Rückgang seit 2010 nicht fortgesetzt. Die Insolvenzschäden für die Gläubiger stiegen laut Creditreform wegen vieler größerer Insolvenzen (Gerry Weber, Thomas Cook und der Klinikbetreiber ViaSalus) 2019 um EUR 3,4 Mrd. auf insgesamt EUR 23,5 Mrd. Für das kommende Jahr erwarten die Experten einen Anstieg der Firmenpleiten auf 19.800 Fälle. Die konjunkturelle Abschwächung in Deutschland schlägt sich zunehmend in den Insolvenzzahlen nieder. Es könnte aber noch dicker kommen: Eine Blockade der USA stürzt die Welthandelsorganisation (WTO) in die größte Krise ihrer fast 25-jährigen Geschichte. Von heute an ist ein Herzstück der WTO, die Streitschlichtung bei Handelsdisputen, teilweise ausgehebelt. Die USA haben das Ende der Berufungsinstanz erzwungen, indem sie seit Jahren die Ernennung neuer Berufungsrichter blockieren.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,393%-0,269%-0,20%0,10%
GBP0,785%0,968%0,90%0,99%
USD1,887%1,933%1,62%1,72%
JPY-0,071%0,108%-0,01%0,09%
CHF-0,718%-0,515%-0,53%-0,24%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,29%0,25%-0,69%
UK0,80%1,27%0,60%
USA1,83%2,69%1,65%
Japan0,00%0,00%-0,11%
Schweiz-0,57%-0,17%-0,74%
EURUSD
USD1,1087-
CAD1,46741,3232
GBP*0,84431,3131
CHF1,09210,9849
AUD*1,62640,6816
JPY120,59108,75
SEK10,52989,4955
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,23
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,99
Gold in USD/Feinunze1.463,41
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+22,34%3.001,42
S&P 500+29,28%2.506,85
NIKKEI+21,76%20.014,77

Netflix nach Analystenkommentar unter Druck

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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