Frühindikatoren 12.01.2022

Publizierdatum: 12. Januar 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
36.25214.9434.71315.9423.9684.2822.11824.25928.722
+0,51%+1,41%+0,92%+1,10%+1,11%+0,99%+0,55%+2,19%+1,77%
  • Erzeugerpreise +10,3% - Inflation in China langsamer gestiegen als erwartet
  • Außenhandelsverband warnt vor massiven Störungen der Lieferketten
  • Berlin - Mützenich - Im März wird über Impfpflicht abgestimmt
  • Coronaimpfstoff-Produzenten nach WHO-Warnung unter Druck

Guten Morgen...Wir kennen nicht das Stück, in dem wir unseren Auftritt haben. Noch müssen die Anleger keine Zitterprämie für steigende Zinsen bezahlen. Die wird nicht in Geld entrichtet, sondern in Schlaflosigkeit. Angeführt von Kursgewinnen der Technologiewerte haben sich die Börsen auf Erholungskurs begeben. Am Freitag läuten die Citigroup und JPMorgan die Bilanzsaison ein. Analysten erwarten kräftige Gewinnsteigerungen. Die Schätzungen für den S&P 500 vom vierten Quartal 2021 bis zum dritten Quartal 2022 liegen bei USD 223.25. Der Index steht bei 4.713 Punkten. Das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt folglich bei 21. Angesichts der hohen Inflation signalisiert US-Notenbankchef Powell eine baldige Abkehr von der Politik des billigen Geldes. Ganz so wie der Goldesel die Dukaten abliefert, dürfte die Fed den Markt bald nicht mehr mit frisch gedrucktem Geld bedienen. Gegen den freundlichen Trend unter Verkaufsdruck gerieten BioNTech, Moderna und Novavax. Der WHO zufolge bedarf es weiterer Forschung, bevor ein speziell auf Omikron zugeschnittener Impfstoff einsatzfähig ist. Pharmafirmen arbeiten bereits an Impfstoffen der zweiten Generation. Die WHO geht zudem davon aus, dass sich in den nächsten sechs bis acht Wochen mehr als 50% der Bevölkerung in Europa mit Omikron anstecken könnte. Das könnte die Durchseuchungsquote der Bevölkerung durch natürliche und künstliche (Impfung) Immunisierung stark erhöhen. In Deutschland sank wie in vielen anderen Ländern auch gleichzeitig mit stark steigenden Inzidenzen die Zahl der schwer erkrankten Corona-Intensivpatienten. Das spricht für die Marktthese eines tendenziell milden Verlaufes von Omikron. Abwärts ging es für die Deutsche Bank und für die Commerzbank. Der Finanzinvestor Cerberus warf einen Großteil seiner Beteiligungen an den beiden Instituten auf den Markt. Schade eigentlich.





























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,564%-0,490%0,10%0,39%
GBP0,504%0,000%1,45%1,39%
USD0,244%0,696%1,56%1,77%
JPY-0,028%0,000%0,06%0,17%
CHF0,000%0,000%0,01%0,32%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,02%-0,18%-0,58%
UK1,17%0,97%0,84%
USA1,73%1,54%0,89%
Japan0,14%0,07%-0,07%
Schweiz0,04%-0,13%-0,64%
EURUSD
USD1,1374-
CAD1,42761,2547
GBP*0,83381,3641
CHF1,05000,9232
AUD*1,57600,7217
JPY131,19115,34
SEK10,26509,0235
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,79
Öl Sorte Brent in USD/Fass83,66
Gold in USD/Feinunze1.819,11
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-0,38%4298,41
S&P 500-1,17%4766,18
NIKKEI-0,49%28791,71

S&P 500 in US-Dollar mit langfristigen Trend (loga. Skala)

S&P 500 in US-Dollar mit langfristigen Trend (loga. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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