Frühindikatoren 12.02.2018

Publizierdatum: 12. Februar 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.1916.8742.62012.1073.3543.3262.05729.70421.383
+1,38%+1,44%+1,49%-1,25%-1,31%-1,52%-1,10%+0,67%-2,32%
  • Flop: Pfund fällt nach EU-Warnung, Brexit-Übergangsfrist nicht gewiss
  • Top: Heineken konnte den Bierabsatz um 3% steigern
  • Merkel will trotz parteiinterner Kritik volle Amtszeit regieren
  • Die chinesische HNA Group senkt Deutsche-Bank-Anteil, will aber wichtiger Investor bleiben

Guten Morgen...1,2282...Die vergangene Handelswoche war für die globalen Aktienmärkte die schwächste seit 2 Jahren (S&P 500 -5,16%, DAX -5,30%, Nikkei 225 -8,13%) und die Gewinne seit Jahresbeginn wurden aufgezehrt. Als Anleger ist man nach Jahren steigender Kurse einen Rückschlag schon nicht gewohnt, dabei sollte jedem Investor bewusst sein, dass es auch einmal in die andere Richtung gehen kann (wird) - und dies ist auch gut so. ''Fällt die Börse, geht das Publikum'', hat schon Kostolany gesagt und zusätzlich werden die Bewertungen von vielen Titeln wieder interessanter. Der Verlust im Dow Jones vergangenen Montag war zwar punktemäßig der Höchste in der Geschichte, prozentuell gesehen jedoch ''nur'' der 20. schlimmste Tag seit 1990. Während globale Aktien im Zuge der angestiegenen Volatilität eingebrochen sind, gibt es bei Währungen, Anleihen und Rohstoffen weiter nur verhaltene Hinweise auf eine Risikoaversion. Die als sicher geltenden Häfen wie Gold und Schweizer Franken sind gefallen. Mit höheren Schwankungen wird man wohl auch in nächster Zeit rechnen müssen. Der Grafikkartenhersteller Nvidia war am Freitag mit einem Plus von 6,69% einer der Topwerte. Das Unternehmen meldete überraschend starke Quartalszahlen, wobei es besonders durch den Verkauf von hochpreisigen Karten für das Krypto-Mining profitierte. Das Pfund hat am Freitag deutlich nachgegeben und britische Staatsanleihen zogen kräftig an. Auslöser war die Warnung von EU-Chefunterhändler Michel Barnier, dass eine Brexit-Übergangszeit keine Selbstverständlichkeit sei, wenn die Meinungsverschiedenheiten mit Großbritannien fortbestehen. Einige Marktteilnehmer vermuten, dass inzwischen ein weicher Brexit tatsächlich sehr unwahrscheinlich ist. An den Rohstoffmärkten fiel der Preis für Rohöl den sechsten Tag in Folge und damit bereits um rund 10% 2. Februar.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,191%0,47%1,10%
GBP0,535%0,848%1,36%1,62%
USD1,820%2,313%2,62%2,83%
JPY-0,066%0,099%0,11%0,28%
CHF-0,743%-0,531%0,07%0,50%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,75%0,42%-0,58%
UK1,56%1,19%0,68%
USA2,86%2,41%2,07%
Japan0,07%0,05%-0,15%
Schweiz0,18%-0,07%-0,81%
EURUSD
USD1,2288-
CAD1,54361,2561
GBP*0,88661,3857
CHF1,15310,9383
AUD*1,56920,7831
JPY133,57108,69
SEK9,91338,0661
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,04
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,36
Gold in USD/Feinunze1.323,81
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-5,08%3.503,96
S&P 500-4,33%2.673,61
NIKKEI-4,94%22.764,94

Nvidia Corp.

Nvidia Corp.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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