Frühindikatoren 12.03.2018

Publizierdatum: 12. März 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3367.5612.78712.3473.4863.4212.09331.46721.824
+1,77%+1,79%+1,74%-0,07%+0,65%+0,21%+0,32%+1,52%+1,65%
  • Trump schwächt Vorstoß für schärfere Waffengesetze ab
  • Studie - Harter Brexit kostet Firmen 65 Mrd Euro
  • Trump: Wir werden Mercedes Benz und BMW mit Zöllen belegen
  • China warnt vor katastrophalen Folgen eines Handelskriegs

Guten Morgen...1,2320 USD... Irgendwann geht es nicht mehr um die Schule, um coole iPhones oder um den BMW i8, sondern um Krankenhausbakterien und den Tod. Irgendwann geht es in Bullenmärkten nicht mehr um Bewertungen oder darum, was gerade auf den Anleihenmärkten veranstaltet wird, sondern nur noch um die US-Arbeitsmarktdaten. Mit gleich 313.000 neuen Stellen verzeichnete der Arbeitsmarkt in den USA im Februar den stärksten Zuwachs seit mehr als eineinhalb Jahren. Die Ökonomen lagen mit ihrer erwarteten 200.000 Stellen weit daneben. Das waren vermutlich dieselben Leute, die bis vor kurzen noch einen Börsenabsturz prognostizierten. Die für die Inflation wichtigen Stundenlöhne legten im Schnitt um 0,1% zum Vormonat zu. Hier hatte der Markt mit einem Wert von plus 0,2% gerechnet. Starke Wirtschaft, tiefe Inflation. Mehr braucht es nicht: Die Börsen verzeichneten starke Anstiege. Im Wochenvergleich legte der S&P 500 um 3,5% und der DAX um 3,6% zu. Egal: Die US-Schutzzölle spielten an der US-Börse kaum noch eine Rolle. Trump hatte sich über Kritik aus dem In- und Ausland hinweggesetzt und wie angekündigt Zölle von 25% auf Stahlimporte und 10% auf Aluminiumeinfuhren verhängt, die in zwei Wochen in Kraft treten sollen. Die Aktien europäischer Stahl-Hersteller wie ArcelorMittal, Salzgitter und Voestalpine verloren bis zu 5,7%. Europas Börsen weisen seit Jahresbeginn noch immer ein Minus von etwa 2,4% auf. Bei den Einzelwerten setzte ein mögliches Aus für den insolventen Spielzeughändler Toys'R'Us die Aktien von großen Herstellern wie Mattel unter Druck. Die Papiere des Barbie-Anbieters brachen um mehr als 7% ein. Lufthansa (-5,6%) gerieten wegen etwas verhaltener Äußerungen zum Preisumfeld unter Druck. Dank der Entspannungssignale im Nordkorea-Konflikt griffen Anleger bei Rohöl (Brent steigt um 2,6%) zu. Die Renditen der US-Staatsanleihen zogen etwas an.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,327%-0,191%0,45%1,06%
GBP0,601%0,917%1,38%1,61%
USD2,089%2,545%2,77%2,89%
JPY-0,056%0,111%0,09%0,25%
CHF-0,742%-0,530%0,04%0,47%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,65%0,42%-0,56%
UK1,49%1,19%0,84%
USA2,91%2,41%2,27%
Japan0,05%0,05%-0,15%
Schweiz0,10%-0,07%-0,88%
EURUSD
USD1,2317-
CAD1,57781,2810
GBP*0,88901,3855
CHF1,17030,9501
AUD*1,56480,7867
JPY131,43106,69
SEK10,14278,2328
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d156,98
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,52
Gold in USD/Feinunze1.322,65
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,37%3.503,96
S&P 5001,52%2.673,61
NIKKEI-1,40%22.764,94

S&P 500 Index seit 2009 mit Durchschnitt

S&P 500 Index seit 2009 mit Durchschnitt

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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