Frühindikatoren 12.05.2020

Publizierdatum: 12. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.2229.1922.93010.8252.2262.8841.68724.16320.379
-0,45%+0,78%+0,02%-0,73%-0,9%-0,84%+0,04%-1,78%-0,06%
  • Strände in Los Angeles machen nach Corona-Schliessung wieder auf
  • Trump an Nachverhandlungen über Handelsabkommen mit China nicht interessiert
  • Tesla startet Produktion in Kalifornien entgegen Behördenanweisung
  • Furcht vor neuer Corona-Infektionswelle bremst Börsen

Guten Morgen...Nachdem der Freiheitsdrang der Menschen, ihre Grundrechte zuletzt flächendeckend narkotisiert wurden, haben die Börsen in Asien heute aufgrund von Sorgen um eine mögliche zweite Infektionswelle sowie Handelsstreitigkeiten deutlich schwächer tendiert. In Wuhan wurden fünf neue Fälle gemeldet. Auch weitere Länder zeigten sich über eine zweite Infektionswelle besorgt, da sie die Beschränkungen schrittweise lockern. Das Robert-Koch-Institut berichtete, dass die Reproduktionsrate auf 1,1 gestiegen sei. Auch Südkorea hat mit einem neuen Cluster zu kämpfen und Russland meldet eine Rekordzahl neuer Fälle binnen 24 Stunden. Chinas Firmen haben zwar ihren Betrieb wieder aufgenommen, von einer Auslastung kann aber nicht die Rede sein. Restaurants sind geöffnet, aber die Stühle sind leer. Die Fahrzeugverkäufe haben zwar angezogen, liegen aber deutlich unter dem Normalwert. Wie werden sich die Haushalte in den USA und Europa verhalten? Trump sagte, er sei gegen eine Neuverhandlung des Handelsabkommens zwischen den USA und China. Australien drängt wie die USA auf eine Untersuchung des Virusursprungs. China hat offenbar im Gegenzug den Import von bestimmten Gütern ausgesetzt. Chinas Fabrikpreise sind im April aufgrund der schwächelnden Industrienachfrage gefallen. Der Erzeugerpreisindex sank gegenüber dem Vorjahr um 3,1%. Zeitgleich stieg der Verbraucherpreisindex aber um 3,3%. Die Lebensmittelpreise sind im April um 14,8% gestiegen. Vor allem die Preise für Schweinefleisch zogen um 96,9% an und sorgten für einen Inflationsschub. In New York griffen die Anleger bei Aktien von Pharma- und Technologiewerten zu. Zyklische Werte waren schwach. Hoffnung: Die Europäische Arzneimittel-Agentur empfiehlt den Einsatz des noch nicht als Medikament zugelassenen Mittels Remdesivir des US-Unternehmens Gilead außerhalb klinischer Studien.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,258%-0,085%-0,29%-0,11%
GBP0,359%0,722%0,40%0,51%
USD0,434%0,766%0,34%0,61%
JPY-0,028%0,125%-0,07%-0,02%
CHF-0,595%-0,463%-0,61%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,51%-0,19%-0,75%
UK0,27%0,83%0,01%
USA0,69%1,91%0,17%
Japan0,00%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,53%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,0801-
CAD1,51701,4044
GBP*0,87681,2317
CHF1,05150,9733
AUD*1,67130,6462
JPY115,99107,38
SEK10,68919,8951
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,53
Öl Sorte Brent in USD/Fass29,70
Gold in USD/Feinunze1.699,87
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-22,99%3.745,15
S&P 500-5,88%3.230,78
NIKKEI-9,52%23.656,62

Technologielastiger US-Nasdaq in US-Dollar

Technologielastiger US-Nasdaq in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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