Frühindikatoren 12.05.2022

Publizierdatum: 12. Mai 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.83411.7383.93513.8293.0823.6482.11719.61425.899
-1,02%-3,18%-1,65%+2,17%+1,79%+2,62%+1,44%-1,06%-1,20%
  • EU-Behörden für Ende der Maskenpflicht im Luftverkehr
  • US-Inflationsrate bei 8,3%, in Tschechien bei 14% und in Deutschland bei 7,4%
  • Reuters - Experten rechnen mit mehr Insolvenzen - Nervosität ist spürbar
  • Reuters - EZB steuert auf Geldpolitik-Wende zu - Negativzinsen bald Geschichte

Guten Morgen...Was die Inflationsdaten angeht, haben sich die Anleger gestern nicht gerade an Oskar Wilde orientiert: Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist. Die jüngsten Inflationsdaten haben die Wall Street belastet. Der technologielastige Nasdaq (-3,2%) befindet sich weiter im freien Fall. Die Erholung aufgrund der negativen Stimmungslage war nur von kurzer Dauer. Der Anstieg der US-Inflation verlangsamte sich im April auf 8,3% von 8,5%. Das hat man nicht erwartet. Analysten hatten vielmehr auf einen Rückgang auf 8,1% gehofft. Am Baum der Inflationsdaten gibt es viele Blüten aber wenige Früchte. Habeck hält es für möglich, dass Deutschland schon im kommenden Winter einen russischen Gasboykott verkraften könnte. Weniger Verbrauch sei das A und O. Industrie und Privatleute müssten 10% des Verbrauchs einsparen. Mehr Effizienz sei ein wesentlicher Hebel gegen Putin. Im Gegensatz zu Netflix läuft bei Walt Disney (nachbörslich +3%) die Streaming-Maschinerie auf Hochtouren. Die Zahl der Abonnenten sei auf 137,7 Millionen gestiegen. Disney wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Zu Disney gehören neben den Freizeitparks und dem Filmgeschäft mit dem Streamingangebot auch Kreuzfahrtschiffe sowie diverse Fernsehkanäle. Der Gewinn halbierte sich fast auf 470 Mio. Dollar, was unter anderem an Steuererhöhungen lag. Die US-Regierung arbeitet an einer Möglichkeit, die Weitergabe von persönlichen Daten der US-Bürger an ausländische Kontrahenten wie China unterbinden zu können. Vorgesehen ist u.a., dass zum Schutze der nationalen Sicherheit gewisse Geschäfte verboten werden können, bei denen Daten verkauft oder geteilt werden. Das dürfte zu einer weiteren Eskalation der Wirtschaftsbeziehungen mit China führen. Aktien wie Alibaba (heute in Hong Kong -5%) oder JD.com (-6%) stehen weiter unter Verkaufsdruck.































Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,414%0,227%1,41%1,77%
GBP1,241%0,000%2,27%2,15%
USD1,422%2,617%2,91%2,95%
JPY-0,018%0,000%0,20%0,42%
CHF0,000%0,000%0,86%1,41%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,96%-0,18%0,12%
UK1,87%0,972%1,29%
USA2,90%1,512%2,66%
Japan0,25%0,07%-0,05%
Schweiz0,90%-0,135%-0,03%
EURUSD
USD1,0522-
CAD1,36801,2998
GBP*0,86041,2227
CHF1,04700,9949
AUD*1,52120,6917
JPY136,59129,79
SEK10,604310,0758
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d152,91
Öl Sorte Brent in USD/Fass106,29
Gold in USD/Feinunze1.853,13
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-15,13%4298,41
S&P 500-10,80%4766,18
NIKKEI-13,81%28791,71

Walt Disney in USD mit Trend (SD +-0,7)

Walt Disney in USD mit Trend (SD +-0,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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