Frühindikatoren 12.06.2020

Publizierdatum: 12. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.1289.4933.00211.9702.2713.1451.72324.16322.301
-6,90%-5,27%-5,89%-4,47%-4,87%-4,53%-3,98%-1,30%-0,77%
  • Crash, Boom, Bang - Börsen unter Verkaufsdruck
  • Studie - Corona-Krise droht Armut auf der Welt massiv zu verschärfen
  • Twitter - Mehr als 170.000 chinesische Propaganda-Konten gesperrt
  • Mehr als 800.000 Infektionen in Brasilien und über 40.000 Tote

Guten Morgen...Die Angst vor einem Wiederaufflammen der Pandemie und eindringliche Warnungen der US-Notenbank haben die Märkte in Europa und den USA erheblich belastet. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den USA übersteigt die Marke von zwei Millionen, 112.000 Menschen sind an dem Virus verstorben - beides die weltweit höchsten Werte. Die Zahl der Neuinfektionen steigt völlig überraschend, vor allem in Texas und Florida, wieder leicht nach den Rückgängen der vergangenen fünf Wochen. Ein Teil des Anstiegs geht dabei vermutlich auf eine größere Zahl vorgenommener Tests zurück. Einige Analysten erwarten nun die Wiedereinführung einiger Corona-Beschränkungen in den kommenden Wochen. Die asiatischen Börsen haben sich heute kaum vom Kursdesaster in New York anstecken lassen (Shanghai -0,4%, Tokio -0,7%). Vor der Wirtschaft liegt ein sehr unsicherer Weg, warnte Fed-Chef Powell. Ein erheblicher Teil der Menschen werde auf längere Zeit arbeitslos bleiben. Außerdem signalisierte Powell langfristig niedrige Zinsen. Finanzwerte gerieten auch unter Druck, weil niedrige Zinsen die Gewinnmargen im Kreditgeschäft schmälern. Die Aktien von Bank of America, Citigroup oder JPMorgan fielen um bis zu 13 Prozent. Die OECD warnte, eine zweite Infektionswelle könne die Erholung deutlich verlangsamen. Titel wie Boeing, United- oder American Airlines, die zuletzt von dem allmählichen Wiederanfahren der Wirtschaft profitierten, befanden sich im Sinkflug. Deren Papiere büßten jeweils rund 16 Prozent ein. Unter Verkaufsdruck standen auch Uber und Lyft. In Kalifornien gelten die Fahrer der Fahrdienstvermittler künftig als Angestellte statt als Subunternehmer. Im Geschäft mit Essenslieferungen wird wohl bald ein transatlantisches Schwergewicht entstehen. Die britisch-niederländische Firma Just Eat Takeaway.com übernimmt Grubhub vollständig.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,358%-0,118%-0,29%-0,12%
GBP0,204%0,534%0,29%0,39%
USD0,313%0,605%0,36%0,66%
JPY-0,049%0,113%-0,06%0,01%
CHF-0,661%-0,455%-0,53%-0,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,42%-0,19%-0,65%
UK0,19%0,83%-0,07%
USA0,70%1,91%0,21%
Japan0,01%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,44%-0,47%-0,67%
EURUSD
USD1,1292-
CAD1,53641,3608
GBP*0,89811,2573
CHF1,06690,9444
AUD*1,64930,6846
JPY121,02107,15
SEK10,52739,3215
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,24
Öl Sorte Brent in USD/Fass38,00
Gold in USD/Feinunze1.727,20
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-16,02%3.745,15
S&P 500-7,76%3.230,78
NIKKEI-5,10%23.656,62

Dow Jones Index in US-Dollar

Dow Jones Index in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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