Frühindikatoren 12.07.2018

Publizierdatum: 12. Juli 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.7007.7172.77412.4173.2523.4222.19328.51322.216
-0,88%-0,55%-0,71%-1,53%-1,65%-1,47%-1,29%+0,71%+1,29%
  • Frankreich warnt vor überstürzter Zollsenkung für US-Autos
  • OPEC will gegen Preissprünge auf Ölmarkt vorgehen
  • Depression? Opposition - Venezuelas Wirtschaft um zwölf Prozent eingebrochen
  • Williams (US-Notenbank) - Risikobereitschaft nicht so groß wie vor Finanzkrise

Guten Morgen...1,1680 USD...Der Surrealismus hat das Kunstmuseum verlassen. Die Angst vor einem Handelskrieg ist weiterhin der gewichtigste Belastungsfaktor für die Börsen. Dax und EuroStoxx50 verloren je 1,5%. So bitter: Neben der US-Ankündigung neuer Zölle auf chinesische Produkte sorgte auch der bittere Unterton beim Gipfeltreffen der Nato in Brüssel nicht gerade für Zuversicht. Abseits des öffentlich ausgetragenen Streits mit Trump hat der Nato-Gipfel aber zumindest etliche Ergebnisse erzielt. Die US-Regierung kündigte zusätzliche Zölle auf chinesische Produkte im Wert von USD 200 Mrd. an. Beim Chinesen kauft man nicht, scheint das Motto im Weißen Hauses zu sein. Die Volksrepublik werde darauf reagieren müssen, erklärten chinesische Behörden. Volkswirten zufolge wäre rund die Hälfte der in die USA ausgeführten chinesischen Güter von Zöllen betroffen, wenn die USA ihre Pläne umsetzen. Die Preise für Rohöl und Kupfer (-4%) rauschten in den Keller. Beim Rohöl spielte neben Konjunkturängsten auch die erwartete Wiederinbetriebnahme von Exportterminals in Libyen eine Rolle, die wegen innenpolitischer Auseinandersetzungen seit Wochen brachlagen. Unter Druck standen deutsche Autobauer, denen Trump bereits wiederholt mit Zöllen gedroht hat. Thyssenkrupp (-4%) sehen Anleger in einer Führungskrise. Bayer stand ebenfalls unter Druck, nachdem ein US-Bundesrichter mehrere Hundert Klagen gegen die neue Tochter Monsanto zugelassen hat. Nach einer Senkung der Prognose gingen in New York viele Anleger der größten US-Fluggesellschaft American Airlines von Bord. Der Einstieg bei der japanischen Softbank (+6,4%) des US-Hedgefonds Tiger Global, der einem Insider zufolge ein Aktienpaket im Volumen von mehr als einer Milliarde Dollar gekauft hat, hat die Aktienmärkte heute in Asien gegen den Trend gestützt. Ein schwächerer YEN tat sein Übriges.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,179%0,26%0,86%
GBP0,723%1,002%1,33%1,54%
USD2,337%2,778%2,87%2,89%
JPY-0,043%0,120%0,07%0,23%
CHF-0,725%-0,516%-0,10%0,37%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,30%0,42%-0,66%
UK1,29%1,19%0,75%
USA2,86%2,41%2,59%
Japan0,04%0,05%-0,13%
Schweiz-0,08%-0,07%-0,72%
EURUSD
USD1,1682-
CAD1,54181,3193
GBP*0,88431,3207
CHF1,16290,9951
AUD*1,58210,7384
JPY131,06112,18
SEK10,28708,8049
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,53
Öl Sorte Brent in USD/Fass74,55
Gold in USD/Feinunze1.243,85
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-2,34%3.503,96
S&P 500+6,54%2.673,61
NIKKEI+0,66%22.764,94

Softbank in YEN

Softbank in YEN

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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