Frühindikatoren 12.09.2017

Publizierdatum: 12. September 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
22.0576.4322.48812.4753.2613.4952.15427.95319.787
+1,19%+1,13%+1,08%+1,39%+0,94%+1,38%+0,47%-0,01%+1,23%
  • Erleichterung - Börsen deutlich im Plus - Irma- und Nordkorea-Sorgen ebben ab
  • Milliardenbeträge - Volkswagen erhöht Investitionen in E-Mobilität massiv
  • Steuerpolitik: Deutschland greift nach Umsätzen von Google und Facebook
  • Apple geht mit dem iPhone X ins Risiko

Guten Morgen... USD 1,1960...Mit der Sentenz (hier im Sinne eines allgemein gültigen Sinnspruchs) ''vom Feeling her was es ein gutes Gefühl'' vom großen Philosophen Andi Möller, kann man die letzten 24 Handelsstunden ganz gut zusammenfassen. Die Schäden durch den Wirbelsturm Irma sind zwar insbesondere in der Karibik katastrophal ausgefallen, allerdings dürften die Kosten mit derzeit geschätzten USD 50 Mrd. doch weit unter den Annahmen von letzter Woche, wo der Markt noch von um die USD 200 Mrd. ausgegangen ist, bleiben. Auf den Karibikinseln sind Sturmversicherungen aufgrund der hohen Kosten in etwa so zeitgemäß, wie mit einem Kombiticket aus Pferdekutsche und Paddelboot nach Korsika zu reisen. Die Erleichterung spiegelte sich natürlich vor allem in den Aktienkursen der Versicherer wider: Der europäische Branchenindex und sein US-Pendant stiegen um bis zu 2,8 Prozent. Die europäischen Rückversicherer Münchener Rück, Hannover Rück, Scor und Swiss Re gewannen bis zu 5,4 Prozent. Die US-Versicherer Heritage, Universal, United und Federated National aus Florida legten sogar zwischen 13 und 22 Prozent zu. Europas Börsen profitierten zudem von einem etwas schwächeren Euro. Der Markt geht von einer anhaltend lockeren Geldpolitik der EZB aus. EZB-Direktor Benoit Coeure zufolge wird es wohl länger dauern, bis die Notenbank ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent erreicht. Thyssenkrupp (+1,4%) sieht sich mit seinen Plänen für die Zusammenlegung seiner Stahlsparte mit der indischen Tata auf gutem Weg. Der weltweit führende Generika-Hersteller Teva (+ 22%) - so stark zog der Kurs zuletzt vor 32 Jahren an - warb seinen neuen Chef Kare Schultz vom dänischen Rivalen Lundbeck (-14%) ab. ABFoods (-5%, u.a. Mazola Speiseöl) litten unter Spekulationen auf einen harten Preiskampf am britischen Brot-Markt. Gold tendierte schwächer.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,331%-0,168%0,13%0,78%
GBP0,287%0,600%0,80%1,13%
USD1,317%1,699%1,77%2,05%
JPY-0,027%0,107%0,07%0,21%
CHF-0,726%-0,506%-0,29%0,17%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,34%0,21%-0,76%
UK1,04%1,24%0,22%
USA2,14%2,44%1,32%
Japan0,03%0,05%-0,14%
Schweiz-0,14%-0,19%-0,86%
EURUSD
USD1,1953-
CAD1,44811,2114
GBP*0,90721,3173
CHF1,14340,9567
AUD*1,49180,8011
JPY130,76109,39
SEK9,58098,0155
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,77
Öl Sorte Brent in USD/Fass53,74
Gold in USD/Feinunze1.323,91
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E6,21%3.290,52
S&P 500-2,71%2.249,26
NIKKEI-2,51%19.114,37

Münchner Rück

Münchner Rück

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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