Frühindikatoren 12.10.2020

Publizierdatum: 12. Oktober 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.58711.5803.47713.0512.2153.2731.68824.65623.566
+0,57%+1,39%+0,88%+0,07%+0,09%+0,53%+0,62%+2,22%-0,23%
  • US-Regierung schlägt im Streit über Corona-Hilfen stark abgespecktes Paket vor
  • Berlin - Kanzleramtschef verteidigt Einschränkungen - Zweite Welle muss gestoppt werden
  • Frankreich registriert 16.000 Corona-Neuinfektionen, Deutschland 2.467
  • Großbritannien will Virus mit lokalen Beschränkungen bekämpfen

Guten Morgen. Zuversicht ist zumindest an den Börsen ein nachwachsender Rohstoff. Der Markt klettert obschon die Nachrichtenlage eigentlich relativ schlecht ist. Auf Wochensicht legte der EuroStoxx50 z.B. um 2,5% zu. In der chinesischen Metropole Qingdao sollen innerhalb von fünf Tagen alle (!) rund neun Millionen Bewohner auf Covid-19 getestet werden. Die Stadt verzeichnet in den vergangenen 24 Stunden sechs neue sowie sechs asymptomatische Fälle. Die meisten Infektionen sind im Zusammenhang mit dem Qingdao Chest Hospital aufgetreten, das infizierte Rückkehrer nach China behandelt. Nach der Dunkelheit: Zuversicht verbreitete der wieder in Schwung kommende Inlandstourismus in China. Die Wirtschaft ist dort in vielen Bereichen wieder auf dem Vorkrisenniveau angelangt und liegt sogar darüber. Kassandra hat Peking in Richtung dem Rest der Welt verlassen. In den festgefahrenen Verhandlungen über Corona-Hilfen schlägt die US-Regierung dem Kongress nun abgespeckte Soforthilfen vor. Nicht abgerufene Mittel aus dem Hilfsfonds für kleine Unternehmen sollten dafür freigegeben werden. Es handelt sich um Gelder im Volumen von 130 Milliarden Dollar. Die Mittel liegen deutlich unter dem umstrittenen Hilfspaket. Die oppositionellen Demokraten wollen dafür 2,2 Billionen Dollar bewilligen. Die US-Regierung hatte zuletzt 1,8 Billionen Dollar angeboten. Umstritten ist zudem die Verteilung des Geldes. Im Senat haben die Republikaner die Mehrheit, im Repräsentantenhaus die Demokraten. Die Hilfen müssen beide Kammern passieren. Wegen der vielen Schwierigkeiten schwinden Hoffnungen, die Hilfen könnten noch bis November beschlossen werden. Die Diskussion über ein Hilfspaket wird an den US-Börsen aufmerksam verfolgt. Die britische Börse LSE verkauft ihre Tochter Borsa Italiana an die Mehrländerbörse Euronext für 4,325 Milliarden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,509%-0,463%-0,45%-0,23%
GBP0,050%0,146%0,22%0,44%
USD0,224%0,348%0,39%0,79%
JPY-0,101%0,049%-0,06%0,03%
CHF-0,762%-0,600%-0,60%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,54%-0,19%-0,72%
UK0,28%0,83%-0,02%
USA0,78%1,91%0,16%
Japan0,03%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,48%-0,47%-0,80%
EURUSD
USD1,1823-
CAD1,55151,3122
GBP*0,90631,3042
CHF1,07600,9099
AUD*1,63450,7233
JPY124,68105,45
SEK10,39328,7885
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,68
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,47
Gold in USD/Feinunze1.930,09
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,61%3.745,15
S&P 500+2,04%3.230,78
NIKKEI-2,66%23.656,62

Britischer Börsenbetreiber LSE in GBp mit Trend (SD +-1)

Britischer Börsenbetreiber LSE in GBp mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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