Frühindikatoren 12.11.2020

Publizierdatum: 12. November 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.39811.7863.57313.2162.4063.4671.79526.15425.457
-0,08%+2,01%+0,77%+0,40%+0,41%+0,72%+1,27%-0,28%+0,42%
  • Streit mit Ungarn: EU droht mitten in Corona-Krise neue Zerreissprobe
  • Boeing schraubt 20-Jahres-Ausblick trotz Pandemie hoch
  • Impf-Hoffnungen treiben Börsen weiter an
  • UN-Behörde - Iran installiert fortgeschrittene Uran-Zentrifugen

Guten Morgen. Es gibt da draußen noch etwas anderes, vergesst das nicht. Das ist eine Welt, die auch einen Anspruch darauf besitzt, wahrgenommen zu werden. Diese andere Welt ist sehr mächtig, und die Mächtigkeit dieser anderen Welt besteht in ihrer Langlebigkeit. Aus einem Büscher-Roman über den Wald. Es gibt da draußen noch etwas anderes als COVID-19. Es gibt einen Impfstoff. Die Börsen tendierten erneut fest. Die zuletzt schwachen Technologiewerte zeigten sich wieder von ihrer in den letzten Jahren gewohnt starken Seite (Nasdaq 100 +2,3%, S&P 500 +0,8%). In der EU eskaliert der Streit über ein Instrument zur Ahndung von Verstössen gegen die Rechtsstaatlichkeit. Ungarn teilte mit, dem eigentlich gerade erst mit dem Europaparlament abgestimmten Finanzpaket für die kommenden sieben Jahre plötzlich nicht zustimmen zu können. Boeing hat seine Prognose für die kommenden 20 Jahre angehoben. Chinesische Airlines würden Klimawandel hin oder her, bis 2039 rund 6,3% mehr Maschinen als die zunächst angenommen 8.090 benötigen. Der Listenpreis für die 8.600 neuen Flugzeuge liege bei 1,4 Billionen Dollar. Der Iran hat offenbar entgegen dem internationalen Atomabkommen erste fortgeschrittene Uran-Zentrifugen unterirdisch installiert. Wie die USA und Israel darauf reagieren, ist noch unklar. Nach dem Ausschluss von vier prodemokratischen Abgeordneten im Hongkonger Parlament sind 15 Abgeordnete der Demokratiebewegung als Gruppe geschlossen zurückgetreten. Die Börse in Hong Kong liegt im Augenblick gegen dem Trend im Minus. Die Schweiz erhöht den Kredit für die Beschaffung eines Covid-19-Impfstoffs um 100 auf 400 Millionen Franken. Der Rohölpreis erhielt Rückenwind durch den überraschend starken Rückgang der US-Lagerbestände. ABN Amro (-6%) warnte vor steigenden Kreditausfällen im kommenden Jahr, wenn staatliche Corona-Hilfen ausliefen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,518%-0,473%-0,43%-0,19%
GBP0,045%0,142%0,30%0,57%
USD0,221%0,342%0,47%0,90%
JPY-0,102%0,047%-0,05%0,03%
CHF-0,775%-0,608%-0,54%-0,26%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,51%-0,19%-0,72%
UK0,42%0,83%0,01%
USA0,93%1,91%0,18%
Japan0,03%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1768-
CAD1,54021,3088
GBP*0,89131,3200
CHF1,07830,9164
AUD*1,61990,7263
JPY123,75105,16
SEK10,18768,6572
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,30
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,83
Gold in USD/Feinunze1.869,66
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-7,43%3.745,15
S&P 500+5,35%3.230,78
NIKKEI+5,94%23.656,62

Boeing in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Boeing in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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