Frühindikatoren 13.01.2020

Publizierdatum: 13. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.8249.1793.26513.4833.2193.7902.16928.88923.851
-0,46%-0,27%-0,29%-0,09%+0,50%-0,17%-0,16%+0,88%+0,47%
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Guten Morgen. Das Elend unter der Freiheitsstatue hat am Freitag seinen Lauf genommen. Der klirrende, glasklare Ton der US-Arbeitsmarktzahlen in den letzten 11 Jahren scheint seinen Zauber verloren zu haben: Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der US-Landwirtschaft stieg um 145.000 (Markt-Erwartung: 164.000 Stellen). Der viel beachtete Anstieg der Löhne fiel mit 0,1% im Monatsvergleich ebenfalls niedriger aus als gedacht. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote verharrte im Dezember bei 3,5%. Dies entspricht praktisch Vollbeschäftigung - ein Ziel, das die US-Notenbank ebenso wie stabile Preise explizit anstrebt. Die Börse in New York tendierte schwächer. Aufgrund der für diese Woche erwarteten Unterzeichnung einer Handelsvereinbarung zwischen den USA und China steigen die asiatischen Aktien heute trotz dieser schwachen Vorgaben geringfügig an. Das 86-seitige Abkommen wurde jedoch noch nicht veröffentlicht. Es gibt Zweifel, wie umfassend das Abkommen ist und ob das Abkommen von beiden Regierungen vollständig umgesetzt wird. Impulse dürften von den anstehenden Firmenbilanzen ausgehen. Wie üblich läuten die US-Großbanken den Zahlenreigen ein. Den Anfang machen morgen Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo. Am Mittwoch folgen Bank of America und Goldman Sachs. Am Freitag stand der Vergnügungspark-Betreiber Six Flags (-18%) unter Druck. Wegen schwächelnder Besucherzahlen in den USA und Problemen mit Parks in China warnte das Unternehmen vor einem Rückgang des Quartalsumsatzes um acht bis zehn Millionen Dollar. Sehr kritische E-Mails von Mitarbeitern über den Umgang mit dem Unglücks-Modell 737 MAX haben ein schlechtes Licht auf die Unternehmenskultur bei Boeing (-1,9%) geworfen. Siemens hält trotz heftiger Kritik von Umweltverbänden an einem Signaltechnik-Auftrag für eine umstrittene Kohlemine in Australien fest. In Japan ist heute Feiertag.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,395%-0,253%-0,16%0,15%
GBP0,782%0,927%0,82%0,95%
USD1,838%1,967%1,61%1,73%
JPY-0,044%0,112%-0,01%0,09%
CHF-0,675%-0,483%-0,46%-0,16%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,24%0,25%-0,59%
UK0,78%1,27%0,55%
USA1,82%2,69%1,57%
Japan0,00%0,00%-0,14%
Schweiz-0,52%-0,17%-0,66%
EURUSD
USD1,1127-
CAD1,45181,3045
GBP*0,85391,3028
CHF1,08280,9728
AUD*1,60870,6917
JPY122,02109,63
SEK10,55619,4839
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,35
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,03
Gold in USD/Feinunze1.555,08
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+26,27%3.001,42
S&P 500+34,25%2.506,85
NIKKEI+22,77%20.014,77

Siemens mit Trend (SD +-1)

Siemens mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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