Frühindikatoren 13.02.2017

Publizierdatum: 13. Februar 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.2695.7342.31611.6672.7593.2712.11323.66719.471
+0,48%+0,33%+0,36%+0,21%+0,79%-0,21%+0,43%+0,39%+0,50%
  • Japans Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs
  • Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats wegen Nordkorea beantragt
  • Financial Times - Finanzinvestor Cinven gibt Milliardengebot für Stada ab
  • Schweiz riskiert Streit mit EU - Votum für Steuerprivilegien

Guten Morgen... USD 1,0630... Bei Vorbereitungen auf Schlachten habe ich Planungen immer für völlig nutzlos gehalten, aber Planungen sind unverzichtbar. Eisenhower. Bei der Börsen-Analyse haben Analysten die Politik Analyse immer für völlig nutzlos gehalten, aber die Politik-Analyse ist im Trump-Zeitalter unverzichtbar. Der EuroStoxx50 hat letzte Woche nur 0,1% verloren. Der S&P 500 hat 0,8% zugelegt. Besonders fest sind weiter die Börsen in Asien (z. B. stieg Hong Kong letzte Woche um 1,4%). Die Börsengrundstimmung ist international bedingt durch Trump sehr gut. Der Markt geht davon aus, dass die Netto-Gewinne der US-Unternehmen durch die Steuerreform kräftig nach oben tendieren werden. Trump hat angekündigt, binnen Wochen eine wichtige Erklärung zur Steuerpolitik abzugeben. Der angeschlagene US-Einzelhändler Sears (+25%) kündigte an, seine Schulden und Rentenverpflichtungen in diesem Jahr um mindestens USD 1,5 Mrd. abzubauen. Zur positiven Grundstimmung trugen auch die starken Anstiege der Importe in China bei. Dies deutet darauf hin, dass die Binnennachfrage zunimmt. Das spiegelte sich auch am Rohstoffmarkt wider. Rohöl verteuert sich um 2%, das wichtige Industriemetall Kupfer notierte sogar 4,6% höher. Japans Wirtschaft ist Ende 2016 das vierte Quartal in Folge gewachsen. Am Bondmarkt trieb die Hoffnung auf eine Einigung der internationalen Gläubiger im Griechenland-Streit die Kurse der griechischen Staatsanleihen an. Die Rendite der zweijährigen Papiere ging um rund 120 Basispunkte zurück. Wenig Beachtung fanden an der Börse dagegen unerwartet schwache Konjunkturdaten. Die Kauflaune der US-Konsumenten trübte sich wenige Wochen nach Trumps Amtsantritt stärker ein als erwartet. Im Bankensektor trübten schlechte Bilanzen aus Italien die Stimmung. Insgesamt lag der europäische Bankensektor 0,8% im Minus und war damit größter Branchenverlierer.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,101%0,13%0,74%
GBP0,362%0,753%0,89%1,28%
USD1,036%1,703%1,96%2,32%
JPY-0,009%0,131%0,10%0,28%
CHF-0,724%-0,508%-0,34%0,11%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20152-jährige Bonds
Deutschland0,32%0,63%-0,79%
UK1,26%1,96%0,09%
USA2,42%2,27%1,21%
Japan0,09%0,28%-0,21%
Schweiz-0,11%-0,13%-0,95%
EURUSD
USD1,0629-
CAD1,39171,3092
GBP*0,84941,2508
CHF1,06691,0036
AUD*1,38600,7669
JPY120,85113,67
SEK9,48708,9253
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,91
Öl Sorte Brent USD/Fass56,66
Gold in USD/Feinunze1.230,49
IndexPerf. YTD31.12.2016
STOXX50E-0,59%3.290,52
S&P 5002,97%2.249,26
NIKKEI1,87%19.114,37

S&P500 in USD mit Trend (blau); Standardabweichung +-1

S&P500 in USD mit Trend (blau); Standardabweichung +-1

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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