Frühindikatoren 13.02.2020

Publizierdatum: 13. Februar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.5519.7263.37913.7503.2053.8542.15027.74923.828
+0,94%+0,90%+0,65%+0,89%+0,73%+0,75%+0,45%-0,27%-0,14%
  • Präsident Trump wird wohl über die deutschen Exportzahlen nicht erfreut sein
  • Coronavirus/Covid-19: Sprunghafter Anstieg der Infizierten
  • Cisco meldet für das vergangene Quartal einen Umsatzrückgang
  • Strafzahlungen: Airbus macht Milliardenverlust

Guten Morgen. Hoffentlich ist Präsident Trump so sehr mit seiner Wiederwahl beschäftigt, dass er dabei die Exportzahlen von Deutschland übersieht. Die USA bleiben nämlich der größte Exportkunde von Deutschland. Die Ausfuhren in die weltgrößte Volkswirtschaft übertrafen die Importe von dort um mehr als EUR 47 Mrd. Der Überschuss schmolz zwar im Vergleich zum Vorjahr um rund EUR 1,5 Mrd., aber nur, weil die Importe aus den Vereinigten Staaten mit fast 11% deutlich stärker zulegten als die Exporte dorthin. DAX und Dow kletterten gestern auf neue Rekordstände, nachdem Chinas Staatschef Xi Jinping positive Veränderungen bei der Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 ausmachte. Er führte diese auf gemeinsame harte Arbeit und die Vorbeugung sowie Kontrolle zurück, die spürbare Resultate erreicht hätten. Doch die Daten-Zweifler sollten recht behalten, nur 24 Stunden später ist die Anzahl der Infizierten sprunghaft angestiegen. Die jüngste Zunahme der Zahl der Todesfälle liegt deutlich über den bisherigen Tagesbilanzen. Der Anstieg ist vermutlich einer Änderung der Zählmethode geschuldet. In die Statistik fließen nun nicht nur jene Fälle ein, bei denen ein positiver Virustest stattgefunden hat, sondern auch jene, bei denen die klinischen Symptome mit dem Verlauf von Covid-19 zusammenpassen. Die asiatischen Börsen treten nach dieser Meldung auf der Stelle. Die Genesungsrally erhält damit einen Dämpfer. Gedämpft ist auch die Meinung der Deutschen zur Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Rund 61% der Bundesbürger hielten sie inzwischen für falsch nach 53% im Vorjahr, wie aus einer veröffentlichten Erhebung des Gothaer Versicherungskonzerns zum Anlageverhalten der Deutschen hervorgeht. Das sei der höchste bisher gemessene Wert seit 2016. Lediglich 29% werteten den Ergebnissen zufolge die Leitzinspolitik der EZB für richtig.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,413%-0,288%-0,28%-0,04%
GBP0,755%0,895%0,72%0,80%
USD1,704%1,813%1,40%1,51%
JPY-0,066%0,103%-0,05%0,04%
CHF-0,697%-0,509%-0,60%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,38%-0,19%-0,63%
UK0,62%0,83%0,55%
USA1,59%1,91%1,41%
Japan-0,03%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,73%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,0871-
CAD1,44041,3255
GBP*0,83931,2947
CHF1,06240,9772
AUD*1,61940,6710
JPY119,36109,80
SEK10,49769,6558
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,02
Öl Sorte Brent in USD/Fass55,67
Gold in USD/Feinunze1.574,30
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E+2,91%3.745,15
S&P 500+7,85%3.230,78
NIKKEI+2,81%23.656,62

Airbus-Aktie im Höhenflug

Airbus-Aktie im Höhenflug

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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