Frühindikatoren 13.03.2020

Publizierdatum: 13. März 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.2017.2022.4819.1611.9912.5451.49323.40617.431
-9,99%-9,43%-9,51%-12,24%-13,65%-12,4%-10,87%-3,71%-6,08%
  • US-Oppositionschefin Pelosi hofft auf Einigung für Wirtschafts-Hilfen noch heute
  • IG Metall lehnt Tarif-Zugeständnisse wegen Corona-Krise ab
  • China will wegen Coronakrise Konsum ankurbeln
  • Frau des kanadischen Premierministers infiziert - Regierungschef in Quaräntene

Guten Morgen...Ich wollte eigentlich eine Allegorie aus dem Film Spiel mir das Lied vom Tod zitieren. Andererseits, bevor ich mich um 6.15 Uhr mit unserer Presseabteilung und der Ethik Kommission gleichzeitig anlege. Na. Bund und Länder haben die Deutschen auf die Bewältigung einer sehr schweren Herausforderung eingeschworen. Die Ausbreitung des Coronavirus ist nach Ansicht von Merkel gravierender als die Finanzkrise. Tatsächlich schloss der Dow-Jones 10% tiefer. Das ist der größte Kurssturz seit dem Schwarzen Montag von 1987. Die Wiener Börse hat sogar einen neuen Rekordverlust verbucht. Einige Analysten bezeichneten die Pressekonferenz der EZB gestern als Hinrichtung. Die EZB senkte die Zinsen nicht. Lagarde sagte: Niemand sollte erwarten, dass die Zentralbank als erste auf die Krise reagieren müsse. Die Anleger waren völlig perplex, es kam zu Panikverkäufen. Während der Pressekonferenz wuchs auch der Verkaufsdruck auf südeuropäische Anleihen. Das Euro-Inflationsbarometer fiel auf ein Rekordtief von 0,87%. Dieser Wert besagt, dass Anleger für die Zeit von 2025 bis 2030 mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von weniger als 0,9% und damit mit ziemlich starken wirtschaftlichen Problemen rechnen. Am Rohölmarkt verhagelte neben dem Konjunkturpessimismus der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland den Öl-Investoren die Stimmung. Die Chinesen wollen Abgaben auf Konsumgüter senken und Zulassungsbeschränkungen für Kfz lockern. Auch die US-Notenbank stemmt sich mit gewaltigen Finanzspritzen gegen einen völligen Zusammenbruch der Märkte. Insgesamt sollen diese Woche 1,5 Billionen Dollar an Liquidität für Banken zur Verfügung gestellt werden. Außerdem werde sie im Rahmen ihrer monatlichen Wertpapierkäufe eine breite Palette von Staatstiteln erwerben. Manche Analysten erwarten weitere aggressive Maßnahmen der Dollar-Wächter.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,489%-0,368%-0,39%-0,24%
GBP0,460%0,608%0,53%0,56%
USD0,741%0,760%0,65%0,77%
JPY-0,104%-0,013%-0,23%-0,20%
CHF-0,844%-0,681%-0,76%-0,53%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,74%-0,19%-0,94%
UK0,28%0,83%0,22%
USA0,86%1,91%0,51%
Japan0,00%-0,02%-0,20%
Schweiz-0,74%-0,47%-0,86%
EURUSD
USD1,1192-
CAD1,55531,3892
GBP*0,89171,2547
CHF1,05640,9436
AUD*1,77710,6298
JPY118,06105,48
SEK10,87179,7072
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,50
Öl Sorte Brent in USD/Fass33,66
Gold in USD/Feinunze1.585,60
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-32,05%3.745,15
S&P 500-23,08%3.230,78
NIKKEI-23,96%23.656,62

Aktienindex Österreich ATX

Aktienindex Österreich ATX

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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