Frühindikatoren 13.05.2022

Publizierdatum: 13. Mai 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.73011.3713.93013.7403.0333.6132.08519.80226.390
-0,33%+0,06%-0,13%-0,64%-1,58%-0,94%-1,49%+2,18%+2,49%
  • Rekord - Kein Zahlenfehler - Landwirtschaftliche Erzeugerpreise mit Anstieg von 35%!
  • Berlin - Bundestag beschließt mögliche Enteignung von Energiefirmen
  • China ergreift notfalls weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft
  • Japans Technologieinvestor Softbank schreibt tiefrote Zahlen

Guten Morgen...Von Nietzsche gibt es im Fall der Inflationsentwicklung für die Notenbanken zu lernen: Es ist leichter einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten. Der Ausverkauf an den US-Börsen hat sich auch gestern fortgesetzt. Wenigstens nach US-Börsenschluss waren die Anleger grundlos glücklich. Die Futures kletterten. Auch der NIKKEI liegt heute deutlich im Plus. Die Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland haben ihre Preise im ersten Monat nach Kriegsbeginn in der Ukraine im Rekordtempo angehoben. Sie stiegen im März um 34,7%! Dies ist der höchste Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1961. Die Erzeugerpreise in den USA klettern nicht mehr ganz so rasant wie bisher. Sie stiegen im April aber immer noch um 11,0% zum Vorjahresmonat. Oh je: US-Notenbankchef Powell hat die Bevölkerung auf Härten im Kampf gegen die Inflation eingestimmt. Es wird auch einige Schmerzen mit sich bringen, die Inflation auf 2% zu senken. Aber am Ende wäre es am schmerzhaftesten, wenn wir dabei versagen würden. Dann könnte sich die Inflation auf einem hohen Niveau festsetzen. Und das kennen wir, sagte er. Powell bezeichnete den Kampf gegen die Teuerung als seine wichtigste Aufgabe. Er wiederholte die Erwartung, dass die Notenbank bei den kommenden beiden Sitzungen die Zinsen jeweils um einen halben Prozentpunkt erhöhen wird. China wird einem ranghohen Parteifunktionär zufolge notfalls weitere Maßnahmen ergreifen, um die unter den Corona-Folgen leidende Wirtschaft anzukurbeln. Es gäbe ausreichend Spielraum für Fiskal-, Geld- und andere Maßnahmen. Die Regierung in Peking hat bereits die Unternehmenssteuern gesenkt und mehr Geld in die Wirtschaft gepumpt. Außerdem wurde die Unterstützung für einige Wirtschaftsbereiche angehoben. Chinas Durchseuchung ist aufgrund der strengen Maßnahmen gering.































Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,406%0,230%1,32%1,63%
GBP1,245%0,000%2,17%2,02%
USD1,411%2,630%2,89%2,94%
JPY-0,018%0,000%0,18%0,40%
CHF0,000%0,000%0,72%1,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,87%-0,18%0,06%
UK1,70%0,972%1,18%
USA2,89%1,512%2,60%
Japan0,24%0,07%-0,05%
Schweiz0,74%-0,135%-0,20%
EURUSD
USD1,0396-
CAD1,35121,2995
GBP*0,85051,2221
CHF1,04231,0025
AUD*1,50880,6890
JPY134,05128,91
SEK10,518510,1156
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d154,76
Öl Sorte Brent in USD/Fass109,46
Gold in USD/Feinunze1.826,84
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-15,95%4298,41
S&P 500-9,83%4766,18
NIKKEI-10,52%28791,71

USA Erzeugerpreise in Prozent mit Trend (SD +-1)

USA Erzeugerpreise in Prozent mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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