Frühindikatoren 13.08.2019

Publizierdatum: 13. August 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.8987.8632.88311.6802.8793.3272.07525.37920.429
-1,48%-1,2%-1,22%-0,12%-0,48%-0,22%-0,39%-1,72%-1,23%
  • Scharfe Kritik an neuen US-Regeln für legale Einwanderer
  • Johnson erwartet Brexit-Deal mit EU wegen Irland
  • USA fordern von Novartis mehr Informationen über Daten-Manipulation
  • US-Regierung - Würden harten Brexit enthusiastisch unterstützen

Guten Morgen...1,1190 USD...I'm friends with the monster that's under my bed. Get along with the voices inside of my head. You trying to save me, stop holding your breath. Eminem. The Monster. Die Monster, die sich unter den Betten der Anleger befinden, verschaffen sich Gehör. Die Angst vor einer Ausweitung des Handelsstreits, die andauernden Proteste in Hongkong und der Crash des argentinischen Peso haben den Markt überschattet. Anleger befürchten, dass sich das ohnehin belastete Verhältnis zu den USA zusätzlich abkühlt, falls die chinesische Regierung in Hongkong interveniert. Bei einem Barbecue im Devisenhandel wurde gestern der Peso gegrillt. Pánico: Argentiniens Landeswährung ist nach der Schlappe von Staatsoberhaupt Macri bei einer Vorwahl regelrecht eingebrochen. Der Peso fiel zum Dollar in der Spitze um 37% (!) auf ein Rekordtief. Als sicher geltende Staatsanleihen waren gefragt. So ist die Rendite 30-jähriger US-T-Bonds von knapp 3,5% Ende 2018 auf mittlerweile 2,14% gefallen. Wie zuvor schon in Europa kamen auch an der Wall Street Papiere aus dem Bankensektor mächtig unter Druck. Allerdings hielten sich die Verluste generell am Aktienmarkt in engen Grenzen (S&P 500 -1,2%). Der Biotech-Konzern Amgen (+5%) war ein Lichtblick. Ein US-Gericht hat sich in einem Patentstreit gegen ein Nachahmer-Medikament der Novartis -Tochter Sandoz entschieden - und damit für Enbrel von Amgen. Bei traditionellen Pharmakonzernen verstimmte dies die Anleger (Pfizer -2,6%). Neue US-Regeln sehen vor, dass Einwanderungswillige mit einem niedrigen Einkommen oder wenn sie etwa Lebensmittelmarken oder staatliche medizinische Hilfe erhalten, ihre Visa verlieren können. Die US-Bundesregierung erwartet, dass auf Basis der neuen Regeln der Aufenthaltsstatus von fast 400.000 Menschen umgehend auf den Prüfstand gestellt werden könnte.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,400%-0,352%-0,44%-0,14%
GBP0,761%0,824%0,59%0,69%
USD2,175%1,991%1,40%1,51%
JPY-0,107%0,035%-0,19%-0,09%
CHF-0,792%-0,673%-0,81%-0,52%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,59%0,25%-0,86%
UK0,48%1,27%0,44%
USA1,64%2,69%1,58%
Japan-0,23%0,00%-0,28%
Schweiz-0,94%-0,17%-1,07%
EURUSD
USD1,1190-
CAD1,48211,3243
GBP*0,92721,2069
CHF1,08800,9720
AUD*1,65440,6763
JPY117,98105,41
SEK10,70739,5661
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,44
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,40
Gold in USD/Feinunze1.516,90
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+10,85%3.001,42
S&P 500+17,87%2.506,85
NIKKEI+8,76%20.014,77

US-Dollar vs. Argentinischer Peso

US-Dollar vs. Argentinischer Peso

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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