Frühindikatoren 13.09.2022

Publizierdatum: 13. September 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.38112.2664.11013.4023.0333.6472.14719.44828.595
+0,71%+1,27%+1,06%+2,40%+2,44%+2,14%+1,61%+0,44%+0,19%
  • Alles ganz normal - Roche-Pharmachef - Preise für Übernahmen haben sich normalisiert
  • Inflation - Lufthansa-Chef Spohr - Flugpreise dürften anziehen
  • EU-Vertreter - Ländern stehen Krisenkredite für 225 Mrd. Euro zur Verfügung
  • Selenskyj - Ukraine hat 6000 Quadratkilometer Land zurückerobert

Guten Morgen... Als Tschechow den langen Winter sah, sah er einen trostlosen und dunklen Winter, ohne Hoffnung. Vielleicht hatte Tschechow bei dieser Formulierung die Erklärung der EU im Kopf. Angesichts reduzierter Gaslieferungen aus Russland haben mehrere EU-Länder vor einem außergewöhnlichen Winter gewarnt und haben zum Energiesparen aufgerufen. Die Energiepreise seien in Europa um vieles stärker gestiegen als in anderen Teilen der Welt und damit verliert Europa die Wettbewerbsfähigkeit. Dafür müsse auf europäischer Ebene eine Lösung gefunden werden, so Regierungsvertreter. Tischlein, deck dich! Die EU-Länder können jetzt 225 Mrd. Euro an ungenutzten Krediten aus dem EU-Wiederaufbaufonds zur Bewältigung der Energieprobleme in Anspruch nehmen. Wow! Die EU hatte schon im vergangenen Jahr ein gigantisches Pandemie-Kreditprogramm in Höhe von 800 Mrd. Euro aufgelegt. Von den Machern des Entlastungspaket Teil 1 und 2 kommt nun in Berlin der dritte Teil heraus. Die Produktionskosten liegen bei 65 Mrd. Euro. Party! Die Anleger in Asien sind heute nach den Feiertagen in China, Hongkong und Südkorea in Kauflaune und holten den weltweiten Aufschwung an den Börsen nach. Die US-Inflationsdaten werden heute mit Hochspannung erwartet. Viele Analysten glauben, dass zumindest in den USA die Inflation ein Gefecht der jüngeren Vergangenheit ist. Experten erwarten konkret, dass die Gesamtinflation im August im Jahresvergleich um 8,1% gestiegen sein könnte, verglichen mit 8,5% im Juli. Dieser Satz kann jeden Gymnasial-Deutsch-Lehrer in die Nähe eines Schlaganfalls bringen. Oracle hat im ersten Quartal einen Umsatz im Rahmen der Erwartungen erzielt. Im Cloud-Geschäft kletterten die Erlöse um gleich 45%. Der Nettogewinn fiel aber deutlich. Am Rohölmarkt hat die Furcht vor Versorgungsengpässen vor dem Winter zugenommen. Mir wird kalt.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR0,988%2,075%2,32%2,46%
GBP2,683%0,000%3,78%3,48%
USD3,270%4,246%3,46%3,37%
JPY-0,014%0,000%0,22%0,45%
CHF0,000%0,000%1,63%1,90%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,65%-0,18%1,31%
UK3,05%0,972%3,03%
USA3,34%1,512%3,55%
Japan0,25%0,07%-0,07%
Schweiz0,98%-0,135%1,05%
EURUSD
USD1,0137-
CAD1,31641,2988
GBP*0,86701,1687
CHF0,96420,9512
AUD*1,47440,6874
JPY144,45142,51
SEK10,615710,4777
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d144,50
Öl Sorte Brent in USD/Fass93,76
Gold in USD/Feinunze1.722,19
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-15,15%4298,41
S&P 500-3,30%4766,18
NIKKEI-10,02%28791,71

Rohöl Sorte Brent je Fass in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Rohöl Sorte Brent je Fass in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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