Frühindikatoren 14.02.2017

Publizierdatum: 14. Februar 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.4125.7642.32811.7742.7823.3052.11923.69919.239
+0,70%+0,52%+0,52%+0,92%+0,84%+1,05%+0,28%-0,05%-1,09%
  • EU erhöht BIP-Wachstumsprognose Eurozone 2017 von 1,5% auf 1,6%
  • Trumps Sicherheitsberater tritt wegen Russland-Kontakten zurück
  • Allergan kauft Zeltiq für USD 2,47 Mrd.
  • Credit Suisse erwirtschaftet 2016 wegen US-Geldstrafe einen Verlust von CHF 2,4 Mrd.

Guten Morgen... USD 1,0617... Die Börsen in Amerika kennen derzeit nur eine Richtung. Anlagehäfen wie Treasuries und Gold gerieten mit der zunehmenden Risikofreude unter Druck, nachdem ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe glimpflich abgelaufen war und die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für den Euroraum und Deutschland in diesem Jahr angehoben hatte. Ein führender US-Notenbanker will schon bald weiter die Zinsen erhöhen. Die Federal Reserve sollte eher früher als später handeln, um wie geplant die Geldpolitik schrittweise zu straffen, erklärte der Chef des Zentralbank-Bezirks von Dallas, Robert Kaplan. An den Finanzmärkten wird nur mit zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr gerechnet, auch wenn die Fed im Dezember drei Schritte nach oben ins Auge gefasst hat. Gefragt waren im Zuge des noch immer intakten ''Trump-Trade'' neben Banken, die Haupt-Profiteure eines US-Wirtschaftsbooms, vor allem zyklische Sektoren wie Autohersteller, Chemie- und Bauwerte. Steigende Kupfer- und Eisenerzpreise gaben derweil dem Grundstoffsektor zusätzlich Auftrieb. Neben einem anhaltenden Streik in der weltgrößten Kupfermine Escondida in Chile konnte sich der Bergbaukonzern Freeport nicht mit der indonesischen Regierung auf neue Exportgenehmigungen für Kupfer aus der weltweit zweitgrößten Mine Grasberg einigen. Nach der jüngsten Rally hat die Tokioter Börse heute eine Verschnaufpause eingelegt. Die Blicke der Anleger richten sich bereits auf die anstehenden Anhörungen von Fed-Chefin Janet Yellen vor zwei Kongressausschüssen in dieser Woche. Auf die Stimmung drückten Sorgen um Toshiba. Der angeschlagene Industriekonzern wollte noch im Tagesverlauf seine Quartalszahlen vorlegen und dabei auch die Milliardenbelastungen wegen Problemen in seinem US-Atomgeschäft konkretisieren. Die Aktie gibt über 9% nach.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,102%0,15%0,76%
GBP0,362%0,753%0,92%1,33%
USD1,039%1,710%1,96%2,32%
JPY-0,025%0,127%0,10%0,28%
CHF-0,724%-0,508%-0,34%0,11%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20152-jährige Bonds
Deutschland0,33%0,63%-0,80%
UK1,29%1,96%0,11%
USA2,43%2,27%1,20%
Japan0,10%0,28%-0,22%
Schweiz-0,12%-0,13%-0,91%
EURUSD
USD1,0619-
CAD1,38561,3048
GBP*0,84641,2539
CHF1,06621,0040
AUD*1,38230,7679
JPY120,35113,34
SEK9,46918,9174
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,76
Öl Sorte Brent USD/Fass55,59
Gold in USD/Feinunze1.229,60
IndexPerf. YTD31.12.2016
STOXX50E0,44%3.290,52
S&P 5003,50%2.249,26
NIKKEI0,65%19.114,37

Nikkei 225 Index

Nikkei 225 Index

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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