Frühindikatoren 14.02.2020

Publizierdatum: 14. Februar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.4239.7123.37413.7453.1963.8472.12627.84223.664
-0,43%-0,14%-0,16%-0,03%-0,29%-0,2%-1,08%+0,40%-0,69%
  • US-Aktienmärkte treten auf der Stelle, Asien heute mit leichten Zugewinnen
  • Coronavirus: Zahl der Infektionen in China steigt weiter stark - 64.000 Infizierte
  • Ebay weitet sein Aktienrückkaufprogramm deutlich aus
  • US-Justizminister rügt Präsident Trump wegen seiner Twitter-Attacken

Guten Morgen...Entpuppt sich das Coronavirus als Konjunkturkiller? Die Analysten der Allianz sehen hier durchaus eine große Gefahr, da viele Lieferketten unterbrochen sind. Ein Blick auf den Baltic Dry-Index lässt die Sorgenfalten sogar noch tiefer werden. Besagter Index bildet die Frachtraten für Trockenschüttgüter wie Kohle, Eisenerz und Getreide auf den 25 meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt ab und ist damit ein hervorragendes Barometer für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Der Baltic Dry befindet sich auf einer rasanten Talfahrt, die ihn zuletzt auf 421 Punkte einbrechen hat lassen. Das ist der niedrigste Wert seit März 2016. Gegenüber dem Mehr-Jahres-Hoch von Anfang September 2019 ist das Barometer damit um mehr als 80% kollabiert. Trotz der unklaren Folgen der Coronavirus-Epidemie geht die EU-Kommission davon aus, dass alle Staaten der Euro-Zone auf Wachstumskurs bleiben. Das Bruttoinlandsprodukt des gesamten Währungsraums wird in diesem und im nächsten Jahr um jeweils 1,2% zulegen, sagte die Brüsseler Behörde am gestrigen Donnerstag voraus. Die deutschen Verbraucherpreise sind im Januar wegen höherer Energiekosten so stark gestiegen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Im Schnitt lagen sie 1,7% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Dezember 2019 betrug die Inflationsrate noch 1,5%, im November 1,1%. Die Europäische Zentralbank peilt für die Euro-Zone einen Wert von knapp 2% an, den sie als ideal für die Konjunktur erachtet. Im Gesamtjahr 2019 blieb Deutschland mit 1,4% weit hinter dem Ziel zurück. Das US-Justizministerium verschärft die Anklage gegen Huawei. Das chinesische Unternehmen wird zusätzlich nach einem Gesetz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität angeklagt, wie das US-Justizministerium mitteilte. Für die asiatischen Märkte geht es heute aufwärts, während in Japan die negativen Vorzeichen überwiegen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,411%-0,287%-0,29%-0,04%
GBP0,752%0,889%0,74%0,82%
USD1,692%1,802%1,39%1,53%
JPY-0,075%0,102%-0,05%0,04%
CHF-0,704%-0,524%-0,61%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,39%-0,19%-0,65%
UK0,65%0,83%0,56%
USA1,60%1,91%1,44%
Japan-0,03%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,75%-0,47%-0,77%
EURUSD
USD1,0835-
CAD1,43571,3257
GBP*0,83041,3044
CHF1,06180,9798
AUD*1,61260,6719
JPY118,92109,75
SEK10,48819,6786
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,27
Öl Sorte Brent in USD/Fass56,36
Gold in USD/Feinunze1.575,04
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E+2,72%3.745,15
S&P 500+8,05%3.230,78
NIKKEI+2,48%23.656,62

Baltic Dry Index im Rausch der Tiefe

Baltic Dry Index im Rausch der Tiefe

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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