Frühindikatoren 14.03.2022

Publizierdatum: 14. März 2022

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf139 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.94412.8444.20413.6283.1793.6872.04619.66725.308
-0,69%-2,18%-1,30%+1,38%+1,80%+0,97%+0,71%-4,31%+0,58%
  • Berlin - Ringen in Bundesregierung über Nordsee-Öl-Bohrung und Tempolimit
  • USA warnen China vor Konsequenzen für Unterstützung Russlands
  • Ukraine berichtet von russischem Angriff nahe EU- und Nato-Grenze
  • IWF - Staatspleite Russlands würde wohl keine weltweite Finanzkrise auslösen

Guten Morgen...Dieser Krieg befällt nicht die Atemwege, wohl aber die Herzkranzgefäße der Industriegesellschaft.

Die Anleger hoffen trotz der anhaltenden Kämpfe in der Ukraine auf einen Fortschritt bei den Friedensgesprächen. Die nächste Runde der Gespräche zwischen Russland und der Ukraine soll heute Morgen per Videoverbindung stattfinden. Der Gesprächsfaden ist dünn, aber nicht gerissen. Für den DAX ergab sich letzte Woche ein Kursgewinn von 4%. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein Kurseinbruch von rund 14% zu Buche. Die gemessene Stimmung der Anleger ist im Keller. Diese könnten in Aktien derzeit unterinvestiert sein. Großbritannien erwägt weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine. Der IWF hält gravierende Auswirkungen auf das Finanzsystem im Fall einer Staatspleite Russlands für wenig wahrscheinlich. Das Gesamtengagement der Banken gegenüber Russland von rund 120 Mrd. Dollar sei zwar nicht unbedeutend, aber nicht systematisch relevant, so der IWF. Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Sullivan, warnt China vor ernsthaften Konsequenzen, falls China Russland bei der Umgehung internationaler Sanktionen unterstützen sollte. Chinesische Aktien, die auch in den USA gehandelt werden, befinden sich im freien Fall (jeweils von der Spitze 2021: Alibaba -73%, Tencent -55%, Baidu -57%, JD.com -57%, Didi -90%). Russland will den Mutterkonzern von Facebook, Meta (-4%), wegen dessen Umgang mit Gewaltaufrufen im Ukraine-Krieg als extremistische Organisation einstufen lassen. Am Mittwoch gilt eine Anhebung des Leitzinses in den USA durch die Fed um mind. einen Viertel Prozentpunkt als sicher. Rohöl verteuerte sich erneut. Jede Rezession hat ihre eigene Ursache, aber höhere Energiepreise wirken sich in der Regel wachstumshemmend aus. Rückblickend betrachtet fielen neun der letzten elf US-Rezessionen zusammen mit gestiegenen Ölpreisen.













Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,502%-0,268%0,68%0,94%
GBP1,001%0,000%2,08%1,81%
USD0,826%1,596%2,05%2,10%
JPY-0,010%0,000%0,11%0,26%
CHF0,000%0,000%0,36%0,73%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,26%-0,18%-0,40%
UK1,55%0,972%1,34%
USA2,04%1,512%1,79%
Japan0,19%0,07%-0,03%
Schweiz0,37%-0,135%-0,28%
EURUSD
USD1,0917-
CAD1,39551,2781
GBP*0,83851,3016
CHF1,02100,9351
AUD*1,50810,7238
JPY128,60117,78
SEK10,63149,7363
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,44
Öl Sorte Brent in USD/Fass109,78
Gold in USD/Feinunze1.978,16
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-14,22%4298,41
S&P 500-8,15%4766,18
NIKKEI-10,55%28791,71

DAX mit Trend (SD +-1)

DAX mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung der Schoellerbank Invest AG, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthält weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen können die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigt werden, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchgeführt werden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank Invest AG ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank Invest AG für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen. Die Schoellerbank Invest AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schoellerbank Aktiengesellschaft.'
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA