Frühindikatoren 14.04.2022

Publizierdatum: 14. April 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.56513.6444.44714.0763.2303.8282.17721.45427.155
+1,01%+2,03%+1,12%-0,34%+0,70%-0,09%+0,03%+0,37%+1,16%
  • US-Börsen und asiatische Aktienmärkte streben nach oben
  • Chinesische Zentralbank möchte heimischer Wirtschaft zur Seite stehen
  • Tag der Wahrheit - EZB gerät wegen Inflation in Bedrängnis
  • JP Morgan eröffnet US-Bilanzsaison mit schwachen Zahlen

Guten Morgen... Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Während der Rest der Welt versucht die Geldflut der vergangenen Jahre allmählich einzudämmen, geht das Reich der Mitte den konträren Weg. Die chinesische Zentralbank möchte der heimischen Wirtschaft unter die Arme greifen. Sie werde die Mindestreservesätze der Banken senken und zudem noch weitere geldpolitische Instrumente einsetzen, gaben staatlichen Medien bekannt. Die Notenbank hatte voriges Jahr bereits zwei Mal den Mindestreservesatz gesenkt. Je geringer dieser Satz ist, umso mehr Kredite können die Geldinstitute vergeben. Damit nicht genug, werden auch noch niedrigere Zinsen in Aussicht gestellt. Hier wird mehr oder weniger ein Rundum-Sorglos-Paket geschnürt. In den USA sind die Erzeugerpreise im März noch stärker als erwartet gestiegen. Die Preise auf Herstellerebene legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,2 Prozent zu. Das ist der stärkste Preisanstieg seit Erhebungsbeginn 2010. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 10,6 Prozent gerechnet. Der Ukraine-Krieg und die hochschießende Inflation lassen den Gewinn der US-Großbank JP Morgan zum Jahresstart einbrechen. Der US-Branchenprimus erwirtschaftete im ersten Quartal einen Gewinn von 8,28 Milliarden Dollar - ein Rückgang von 42 Prozent binnen Jahresfrist. Wir bleiben optimistisch, was die Wirtschaft angeht, zumindest kurzfristig, sagte der CEO Jamie Dimon. Die Ergebnisse des Finanzinstituts werden häufig als Gradmesser für den Zustand der gesamten US-Wirtschaft gesehen. Die europäischen Anleger hielten sich gestern vor dem heute anstehenden EZB-Entscheid überwiegend zurück. Die asiatischen Börsen folgen den guten Vorgaben der Wall Street und streben aufwärts. Hintergrund: Die Renditen der US-Staatsanleihen stabilisierten sich, der Dollar ging leicht zurück und die jüngsten US-Daten sorgen in Asien heute für Zuversicht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,448%-0,014%1,23%1,47%
GBP1,111%0,000%2,32%2,14%
USD1,044%2,251%2,63%2,68%
JPY-0,010%0,000%0,18%0,39%
CHF0,000%0,000%0,82%1,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,78%-0,18%0,10%
UK1,81%0,972%1,49%
USA2,67%1,512%2,32%
Japan0,24%0,07%-0,06%
Schweiz0,81%-0,135%-0,01%
EURUSD
USD1,0911-
CAD1,36971,2549
GBP*0,83021,3139
CHF1,01760,9327
AUD*1,46260,7459
JPY136,66125,21
SEK10,31519,4509
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d155,86
Öl Sorte Brent in USD/Fass108,51
Gold in USD/Feinunze1.973,70
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-10,94%4298,41
S&P 500-2,79%4766,18
NIKKEI-9,68%28791,71

JP Morgen unter Druck

JP Morgen unter Druck

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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