Frühindikatoren 14.05.2020

Publizierdatum: 14. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.2488.8632.82010.5432.1652.8111.67723.91320.006
-2,17%-1,55%-1,75%-2,56%-1,62%-2,55%-1,58%-1,11%-1,29%
  • Takeda - klinische Studie für Therapie von COVID-19 im Juli
  • Berlin - Gesundheitsministerium - App zur Quarantäne-Überwachung
  • Mnuchin - Schweren Folgen für US-Wirtschaft durch Verzögerungen bei Wiedereröffnung
  • WHO: Coronavirus verschwindet vielleicht nie wieder

Guten Morgen...Heartbreaking: Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation ist skeptisch, dass das neue Coronavirus nach der rasanten Ausbreitung rund um den Globus noch eliminiert werden kann. Dieses Virus kann in der Bevölkerung heimisch werden, es kann sein, dass es nie mehr verschwindet, betonte er. Das ist ein Protokoll der Hilflosigkeit. US-Notenbankchef Powell rechnet mit einer längeren Phase wirtschaftlicher Schwierigkeiten und stagnierender Einkommen. Die Notenbank werde bei Bedarf weiter gegensteuern und ihre Instrumente nutzen. Der Notenbankchef hält weitere Staatshilfen für notwendig. Ein führender Senator der US-Republikaner schlug ein Gesetz vor, das Trump ermächtigt, Sanktionen gegen China zu verhängen, falls die Volksrepublik nicht hinreichende Auskünfte zum Ausbruch des Coronavirus liefere. Die Börsen tendierten auch aufgrund dieser Aussagen deutlich schwächer. Der Champagner für die Lockerungsmaßnahmen blieb gestern im Kühlschrank. Die USA sind das Land mit den meisten Infizierten und COVID-Todesopfern. Wegen der Maßnahmen gegen den Virus verloren allein im April 20,5 Millionen Menschen ihre Jobs. Einige Ökonomen gehen davon aus, dass die Wirtschaft in diesem Quartal auf Jahresbasis um bis zu 40% (!) schrumpfen könnte. Der japanische Arzneimittelhersteller Takeda könnte bereits im Juli eine klinische Studie für eine Behandlungsmethode von COVID-19 auf Basis von Antikörpern beginnen. Im Erfolgsfall könnte (sehr oft könnte) die Therapie noch in diesem Jahr der FDA zur Genehmigung vorgelegt werden. Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat zwei große Rüstungsaufträge aus Saudi-Arabien erhalten. Die Verträge über die Lieferung von mehr als tausend neuen Luftabwehr- und Anti-Schiff-Raketen sowie die Modernisierung bereits vorhandener Raketen hätten ein Gesamtvolumen von mehr als zwei Milliarden Dollar, hieß es.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,253%-0,068%-0,30%-0,16%
GBP0,334%0,688%0,34%0,43%
USD0,392%0,769%0,31%0,57%
JPY-0,022%0,119%-0,07%-0,02%
CHF-0,602%-0,458%-0,63%-0,40%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,52%-0,19%-0,74%
UK0,22%0,83%-0,02%
USA0,64%1,91%0,16%
Japan0,00%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,51%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,0807-
CAD1,52421,4103
GBP*0,88521,2208
CHF1,05150,9727
AUD*1,68030,6428
JPY115,45106,82
SEK10,62829,8327
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,63
Öl Sorte Brent in USD/Fass29,37
Gold in USD/Feinunze1.712,29
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-24,94%3.745,15
S&P 500-9,46%3.230,78
NIKKEI-10,76%23.656,62

Takeda in YEN mit Regression (SD +-1)

Takeda in YEN mit Regression (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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