Frühindikatoren 14.09.2022

Publizierdatum: 14. September 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.10511.6343.93313.1892.9963.5862.12418.83527.905
-3,94%-5,16%-4,32%-1,59%-1,23%-1,65%-1,08%-2,55%-2,48%
  • Habeck - Nächstes Jahr droht uns Rezession
  • Eskalation? Habeck kündigt neue China-Handelspolitik an - Lassen uns nicht erpressen
  • Crash, Boom, Bang - US-Inflationsrate sinkt nur leicht auf 8,3% - Börsen im freien Fall
  • USA erwägen Sanktionen wegen Sorgen um Invasion Chinas in Taiwan

Guten Morgen... Der bessere Teil der Tapferkeit ist die Vorsicht. Shakespeare muss Börsianer gewesen sein. Die Anleger werden vermutlich so lange auf die schlechte Stimmung einschlagen und ihr zusetzen bis sie aufgibt und nach Hause geht. Die Börsen haben mit enormen Verlusten auf die Veröffentlichung der aktuellen US-Verbraucherpreisdaten reagiert. Die US-Inflation ist im August um 8,3% von 8,5% noch im Juli (jeweils zum Vorjahr) gestiegen. Angesichts der zuletzt stark gesunkenen Benzinpreise hatten Analysten mit einem deutlich stärkeren Rückgang gerechnet. Die Kernrate der Inflation stieg auf 6,3%. Hier ist laut Analysten besonders der Anstieg der trägen Mietpreise besorgniserregend, da diese hohen Anstiege die Tendenz hätten sich fortzusetzen. Der Markt geht nun davon aus, dass die FED vorerst weiter die Zinsen kräftig nach oben schrauben wird, auch um den Preis einer etwaigen Rezession. Der US-Dollar und die Kapitalmarktzinsen legten zu. Vor diesem Hintergrund zeigten sich die zinssensitiven Technologiewerte mit hohen Abschlägen. Amazon, Apple, Netflix, der Facebook-Betreiber Meta und die Google-Mutter Alphabet fielen um bis zu 9,4%! Kein Halten mehr auf der schiefen Bahn. Eine steigende Inflation und höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Watergate 2.0? Russland hat einer Untersuchung der US-Geheimdienste zufolge seit 2014 mehr als 300 Mio. Dollar - vielleiht noch viel mehr - ins Ausland überwiesen, um dort Einfluss zu gewinnen. Die Empfänger seien Parteien, Beamte und Politiker in mehr als zwei Dutzend Ländern gewesen. Die USA hätten die ausländischen Parteien und Politiker verständigt, man könne und werde es an die Öffentlichkeit bringen, wenn sie russisches Geld im Geheimen annähmen. Zudem sei die US-Regierung dabei, ausgewählte Informationen aus dem Bericht freizugeben.









Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR1,000%2,102%2,42%2,52%
GBP2,725%0,000%3,85%3,57%
USD3,293%4,239%3,61%3,44%
JPY-0,015%0,000%0,23%0,46%
CHF0,000%0,000%1,78%2,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,72%-0,18%1,39%
UK3,15%0,972%3,19%
USA3,42%1,512%3,76%
Japan0,25%0,07%-0,07%
Schweiz1,09%-0,135%1,05%
EURUSD
USD0,9996-
CAD1,31551,3161
GBP*0,86731,1523
CHF0,96000,9602
AUD*1,48310,6739
JPY143,72143,77
SEK10,662810,6655
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d143,39
Öl Sorte Brent in USD/Fass92,68
Gold in USD/Feinunze1.704,14
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-16,57%4298,41
S&P 500-6,15%4766,18
NIKKEI-11,75%28791,71

US-Inflationsrate historisch mit Durchschnitt (SD +-1)

US-Inflationsrate historisch mit Durchschnitt (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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