Frühindikatoren 14.10.2021

Publizierdatum: 14. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.37814.5724.36415.2493.7244.0832.008028.502
+0,00%+0,73%+0,30%+0,68%-0,46%+0,70%+0,12%+0,00%+1,29%
  • US-Bilanzsaison eröffnet: JP Morgan verdient im 3. Quartal fast ein Viertel mehr
  • Deutschland: Teuerungsrate steigt über die vier Prozentmarke
  • Eurozone: Industrie produziert deutlich weniger
  • Amerika: Notenbank signalisiert straffere Geldpolitik ab Mitte November

Guten Morgen... Aufgrund seiner Geschichte fürchtet Deutschland sich mehr vor der Inflation als vor der Rezession. Im Rest der Welt ist das genau umgekehrt - George Soros. In Deutschland haben teure Energie und steigende Lebensmittelpreise die Inflationsrate im September erstmals seit fast 28 Jahren über die Vier-Prozent-Marke getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um durchschnittlich 4,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Dezember 1993. Damit nicht genug, dürfte es vermutlich weiter in Richtung 5 Prozent gehen, da die Unternehmen den Kostenschub durch gestiegene Preise für Materialien noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben haben. Die Industrie hat Preiserhöhungen angekündigt und dies kommt jetzt zwangsläufig im Einzelhandel an, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Als Konsequenz auf die zunehmende Knappheiten wollen jetzt auch viele Einzelhändler ihre Preise anheben. Die von Materialengpässen geplagte Industrie in der Euro-Zone hat ihre Produktion im August nach zuvor zwei Anstiegen in Folge gedrosselt. Die Betriebe stellten 1,6 Prozent weniger als im Vormonat her, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang in dieser Höhe gerechnet, nach einem Wachstum von 1,4 Prozent im Juli und von 0,2 Prozent um Juni. Die US-Notenbank wird voraussichtlich ab Mitte November ihre umfangreichen Konjunkturhilfen nach und nach zurückfahren. Ab dann könnte das sogenannte Tapering starten, also der Ausstieg aus dem Billionen schweren Anleihekaufprogramm, das die US-Fed zur Stabilisierung der Wirtschaft aufgelegt hatte, wie aus einem gestern veröffentlichten Protokoll der letzten Zinssitzung im September hervorging. Die asiatischen Aktienmärkte reagieren heute mit gemischten Gefühlen und Kurspfeilen auf diese Nachricht aus Amerika.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,473%-0,09%0,25%
GBP0,125%0,540%1,11%1,24%
USD0,124%0,266%1,11%1,53%
JPY-0,083%0,062%0,02%0,11%
CHF-0,763%-0,580%-0,21%0,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,13%-0,58%-0,67%
UK1,10%0,20%0,58%
USA1,55%0,91%0,36%
Japan0,08%0,02%-0,12%
Schweiz-0,04%-0,449%-0,73%
EURUSD
USD1,1589-
CAD1,44001,2425
GBP*0,84821,3662
CHF1,07020,9233
AUD*1,56920,7386
JPY131,61113,55
SEK10,07088,6891
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,94
Öl Sorte Brent in USD/Fass83,73
Gold in USD/Feinunze1.790,75
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+14,93%3552,64
S&P 500+22,44%3756,07
NIKKEI-0,45%27444,17

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Alexander Adrian (Tel. +43-662-8684-2691) e-mail: alexander.adrian@schoellerbank.at

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