Frühindikatoren 14.12.2020

Publizierdatum: 14. Dezember 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.04612.3783.66313.1142.6323.4861.84026.35126.756
+0,16%-0,23%-0,13%-1,36%-0,81%-1,04%-0,85%-0,59%+0,39%
  • Kanada - Erste Charge des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs eingetroffen
  • Altmaier fordert Bürger zum Verzicht von Geschenkkäufen vor Lockdown auf
  • Insider - US-Konjunkturhilfen sollen in zwei Paketen verabschiedet werden
  • Bank von Japan Tankan - Stimmung in Japans Wirtschaft verbessert sich weiter

Guten Morgen. Obschon weite Teile der Gesellschaft zumindest in Europa paralysiert sind, können die Anleger schon die Umrisse einer neuen Zeit in der Post-Impf-Ära erkennen. In der anhaltenden Corona-Dunkelheit soll im Ringen um weitere milliardenschwere US-Konjunkturhilfen ein parteiübergreifender Vorschlag in zwei Finanzpakete aufgespalten werden. Um eine Einigung voranzutreiben, soll das ursprünglich 908 Mrd. Dollar schwere Hilfspaket in zwei separate Vorlagen aufgeteilt werden, die noch heute veröffentlicht würden. Darauf reagieren die Börsen in Asien gerade mit Zugewinnen, obschon der DAX aufgrund der Aussicht auf einen neuerlichen Lockdown in Deutschland letzte Woche 1,4% verlor. Viele Analysten rechnen in den Brexit Gesprächen mit einer Einigung in letzter Minute. Das Pfund festigte sich jedenfalls, da die EU und die Regierung in London trotz eines Fristablaufs weiter an einem Abkommen arbeiten. Ein Belastungsfaktor für die Aktienmärkte zumindest in Europa war die anhaltende Stärke des Euro. Euro-Staatsanleihen setzten ihren Höhenflug fort. Dadurch markierten die Renditen der zehnjährigen Titel aus Italien, Spanien und Portugal neue Rekordtiefs. Walt Disney (+13,6%) will sein Streaming-Angebot deutlich ausbauen und die Nutzerzahlen auf Disney+, Hulu und anderen Plattformen bis 2024 auf 350 Millionen mehr als verdoppeln. Unglaublich: Die Zimmer-Vermittlungsplattform Airbnb hat bei ihrem Börsengang letzte Woche ihren Wert mehr als verdoppelt und zeitweise die Schwelle bei 100 Milliarden Dollar überschritten. Bei der letzten Finanzierungsrunde noch im April war die Bewertung auf 18 Milliarden Dollar gefallen. Anleger rissen sich auch um DoorDash. Die Titel des größten US-Essenslieferanten verdoppelten ihren Ausgabepreis bei ihrem Börsendebüt nahezu. Aktienhändler sprachen von einer regelrechten Euphorie.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,543%-0,499%-0,51%-0,31%
GBP0,035%0,082%0,17%0,36%
USD0,217%0,336%0,41%0,87%
JPY-0,100%0,055%-0,06%0,02%
CHF-0,792%-0,624%-0,57%-0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,63%-0,19%-0,77%
UK0,17%0,83%-0,12%
USA0,91%1,91%0,12%
Japan0,01%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,51%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,2139-
CAD1,54861,2757
GBP*0,91101,3325
CHF1,07890,8887
AUD*1,60870,7545
JPY126,29104,02
SEK10,23998,4349
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d178,68
Öl Sorte Brent in USD/Fass50,29
Gold in USD/Feinunze1.833,78
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-6,92%3.745,15
S&P 500+4,70%3.230,78
NIKKEI+9,11%23.656,62

Walt Disney in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Walt Disney in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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