Frühindikatoren 15.01.2020

Publizierdatum: 15. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.9409.2513.28313.4563.2103.7752.18028.69923.907
+0,11%-0,24%-0,15%+0,04%-0,17%-0,13%+0,10%-0,64%-0,49%
  • Handelsdeal mit kleinen Schönheitsfehlern: Asiatische Märkte im Minus
  • Amerikanische und europäische Börsen treten auf der Stelle
  • Wells Fargo enttäuscht mit Zahlenwerk: Aktie taucht um 5% ab
  • Fedex legt nach Lob von Amazon um 2% zu

Guten Morgen. Nach dem Brexit und dem Megxit scheint nun in wenigen Stunden auch der Handelsstreit vom Tisch zu sein. Zwei der drei oben genannten Events hielten die Märkte lange Zeit in Atem. Doch mit dem Iran tauchen schon neue dunkle Wolken über dem Horizont auf. Es gibt anscheinend immer einen guten Grund sich zu fürchten. Gestern sorgten Vorabmeldungen zum Handelsdeal für einen Stimmungsdämpfer bei den Anlegern. Laut Nachrichtenagentur Bloomberg sollen die Zölle gegen China bis nach den Wahlen zur US-Präsidentschaft in Kraft bleiben. Eine Reduzierung oder Aufgabe der Zölle hinge davon ab, ob sich China an die Regelungen der ersten Handelsvereinbarung hielte. In den nächsten Wochen sollte jedoch die US-Quartalssaison das bestimmende Thema am Markt sein. Diese Zahlen gilt es mit Argusaugen zu beobachten, da nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate/Jahre auch die Gewinne der Unternehmen einigermaßen sprudeln sollten, damit die Bewertungen nicht vollends aus dem Ruder laufen. Das Marktforschungsinstitute Gartner dämpfte schon mal vorab die Erwartungshaltung im Chip-Bereich. Nach deren Einschätzung ist die weltweite Chip-Industrie im vergangenen Jahr spürbar geschrumpft und hat bei den Erlösen noch schwächer abgeschnitten als befürchtet. Der Umsatz sank deren Prognosen zufolge um 11,9% auf USD 418,3 Mrd. Intel habe dabei die Spitzenposition im Markt zurückerobert und Samsung Electronics vom Platz an der Sonne verdrängt. Wegen des Preisdrucks bei Speicherchips, des Handelsstreits der USA mit China und Bremsspuren beim Absatz von Smartphones, PCs und Servern hatten die Experten schon im Sommer mit einem Minus von 9,6% gerechnet. Bei der größten amerikanischen Bank klingeln hingegen die Kassen: JP Morgan vermeldete für das 4. Quartal einen Gewinn von USD 8,52 Mrd. Das war ebenso ein Rekord wie der Gesamtjahresgewinn von USD 36,4 Mrd.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,391%-0,243%-0,14%0,16%
GBP0,758%0,865%0,78%0,91%
USD1,843%1,963%1,58%1,73%
JPY-0,048%0,113%0,01%0,12%
CHF-0,673%-0,483%-0,46%-0,15%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,21%0,25%-0,58%
UK0,72%1,27%0,48%
USA1,81%2,69%1,57%
Japan0,01%0,00%-0,12%
Schweiz-0,53%-0,17%-0,73%
EURUSD
USD1,1134-
CAD1,45401,3054
GBP*0,85421,3033
CHF1,07700,9670
AUD*1,61430,6897
JPY122,41109,93
SEK10,54019,4638
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,01
Öl Sorte Brent in USD/Fass64,36
Gold in USD/Feinunze1.553,15
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+25,77%3.001,42
S&P 500+34,90%2.506,85
NIKKEI+22,67%20.014,77

Wells Fargo-Aktie im Sinkflug

Wells Fargo-Aktie im Sinkflug

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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