Frühindikatoren 15.01.2021

Publizierdatum: 15. Januar 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
3099213.1133.79613.9892.9933.6411.90828.42828.564
-0.22-0,12%-0,38%+0,35%+0,91%+0,69%+0,94%-0,24%-0,47%
  • Weitere Hilfen - Biden will 1,9 Billionen schweres weiteres Corona-Konjunkturpaket
  • Softwareriese SAP rechnet 2021 mit Ergebnisrückgang
  • US-Kommission - China begeht womöglich Völkermord gegen Uiguren
  • Financial Times - Wirtschaftskrise - Britische Regierung will Arbeitnehmerrechte beschneiden

Guten Morgen...Man kann die Wahrheit nicht ins Feuer werfen. Sie ist das Feuer. Friedrich Dürrenmatt ist der Anti-Brecht. Man kann die wirtschaftliche Entwicklung, die Bewertung, die Positionierung der Anleger, nicht in das Feuer werfen. Sie sind das Feuer der Börse. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA war zuletzt wieder sprunghaft in die Höhe geschnellt. Insgesamt stellten vorige Woche 965.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze. Die Börsen tendierten schwächer. Da half selbst nicht, dass Biden ein neues Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar schnüren will. Mehr als 400 Milliarden sind für den direkten Kampf gegen die Corona-Krise geplant, die privaten Haushalte sollen mit insgesamt einer Billion unterstützt werden. Jeder US-Bürger erhält einen Scheck über 1.400 Dollar. Helikoptergeld. Den unter der Pandemie am stärksten leidenden Unternehmen und Kommunen soll mit 440 Milliarden Dollar geholfen werden. In der Krise gingen in den USA mehr als 22 Millionen Jobs verloren, von denen bislang nur gut zwölf Millionen zurückgewonnen wurden. Staatsanleihen waren gefragt. Save Place. Oh je: SAP wird im laufenden Jahr Corona- und dem beschleunigten Wandel zum Cloud-Anbieter Tribut zollen. Das Ergebnis könne um bis zu 6% zurückgehen, kündigte Europas wertvollster Techkonzern in der Nacht an. Die Sorge um die Mutation des Virus, die in Großbritannien und Irland für massiv steigende Infektionszahlen verantwortlich gemacht wird, hat zu Mutmaßungen über weitere Maßnahmen, zum Beispiel Ausgangssperren wie in Frankreich oder eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs geführt. Diese wurden in Berlin nicht kommentiert. Ohne Worte: Nach dem Beschluss der noch amtierenden US-Regierung, die Huthi im Jemen auf ihre Terrorliste zu setzen, befürchten Helfer eine Apokalypse nicht für wenige, sondern für Millionen von Menschen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,550%-0,505%-0,48%-0,25%
GBP0,031%0,077%0,26%0,49%
USD0,226%0,326%0,51%1,07%
JPY-0,076%0,040%-0,06%0,04%
CHF-0,761%-0,608%-0,55%-0,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,55%-0,58%-0,72%
UK0,29%0,20%-0,11%
USA1,10%0,91%0,14%
Japan0,03%0,02%-0,12%
Schweiz-0,48%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,2139-
CAD1,53681,2660
GBP*0,88761,3673
CHF1,07950,8892
AUD*1,56490,7757
JPY126,02103,80
SEK10,10538,3241
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,84
Öl Sorte Brent in USD/Fass55,89
Gold in USD/Feinunze1.848,94
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+2,49%3552,64
S&P 500+1,68%3756,07
NIKKEI+4,20%27444,17

SAP mit langfristigem Trend (SD+-0,9)

SAP mit langfristigem Trend (SD+-0,9)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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