Frühindikatoren 15.03.2017

Publizierdatum: 15. März 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.8375.8572.36511.9892.8163.3992.14123.82219.575
-0,21%-0,32%-0,34%-0,01%-0,72%-0,47%-0,12%-0,03%-0,11%
  • Heute wählen die Niederlande, Europa schaut gebannt
  • Saudi-Arabien hat Öl-Fördermenge erhöht - Preis fällt
  • Sozialen Netzwerken droht Strafe bei Hasspostings von bis zu EUR 50 Mio.
  • Ermittlungsverfahren gegen Fillon wegen Missbrauchs öffentlicher Gelder

Guten Morgen... USD 1,0622… Vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank, heute um 19 Uhr, sind die Anleger in Deckung gegangen. Ein Anheben der Leitzinsen um 25 Basispunkte preisen die Märkte bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% ein. Die Marktteilnehmer haben ihre Einschätzung für die Geschwindigkeit der Zinserhöhungen in den vergangenen Tagen nach oben angepasst (bis zu vier Erhöhungen in diesem Jahr). Bei einem enttäuschendem Signal der Fed könnte der US-Dollar mit einer Schwäche reagieren. In Europa wird ein erster Zinsschritt nun bereits im Laufe des Jahres 2018 erwartet, noch vor Kurzem rechnete der Markt mit dem ersten Quartal 2019. Nachdem die Preise für WTI-Öl und Brent-Öl weiter abgerutscht waren, standen Energiewerte unter Druck wie z.B. ConocoPhillips (-1,99%) und Chevron (-1,81%). Saudi-Arabien hatte die Fördermenge im Februar wieder ausgeweitet und damit rund ein Drittel der Kürzungen des Vormonats rückgängig gemacht. RWE (+6,48%) wies mit EUR 5,7 Mrd. den größten Verlust der Firmengeschichte aus. Die Stammaktionäre sollen nun das zweite Jahr in Folge auf eine Dividende verzichten. Die Aktie sprang trotzdem nach oben, da Problemfelder wie der Atomausstieg nun geregelt sind und ab diesem Jahr wieder Gewinne geschrieben werden sollen. Laut Berichten ist der französische Strom- und Gaskonzern Engie (-1,35%) an einer Übernahme, der im Herbst an die Börse gebrachten Ökostromtochter, Innogy (+4,31%), interessiert. RWE gab dazu keinen Kommentar ab. Als Folge dessen stiegen auch die Titel der früheren E.on - Kraftwerkstochter Uniper um 2,7 Prozent. Die Rendite der 10jährigen Deutschen Bundesanleihen erreichte gestern Morgen mit über 0,50% den höchsten Stand seit 14 Monaten. Die Preise konnten sich aber im Laufe des Tages deutlich erholen und so notierten die Renditen zum Börsenschluss unter den Niveaus des Vortages.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,330%-0,108%0,26%0,86%
GBP0,343%0,720%0,89%1,27%
USD1,137%1,823%2,20%2,54%
JPY-0,016%0,128%0,10%0,28%
CHF-0,728%-0,504%-0,25%0,24%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20152-jährige Bonds
Deutschland0,45%0,63%-0,81%
UK1,23%1,96%0,08%
USA2,59%2,27%1,38%
Japan0,10%0,28%-0,25%
Schweiz0,01%-0,13%-0,87%
EURUSD
USD1,0622-
CAD1,42971,3457
GBP*0,86861,2227
CHF1,07091,0080
AUD*1,40120,7580
JPY121,85114,71
SEK9,51598,9589
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,56
Öl Sorte Brent USD/Fass51,70
Gold in USD/Feinunze1.204,66
IndexPerf. YTD31.12.2016
STOXX50E3,30%3.290,52
S&P 5005,15%2.249,26
NIKKEI2,41%19.114,37

RWE AG

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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