Frühindikatoren 15.04.2022

Publizierdatum: 15. April 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.45113.6444.39314.0763.2303.8492.18821.51827.093
-0,33%-2,14%-1,21%+0,62%+0,93%+0,54%+0,50%+0,67%-0,29%
  • Tech-Aktien unter Druck - Rendite zehnjähriger US-Staatspapiere steigt auf 2,83%
  • Asiatische Aktienmärkte reagieren uneinheitlich auf die Vorgaben der Wall Street
  • Lagarde: Ukraine-Krieg bestimmt weiteren Konjunkturverlauf im Euro-Raum
  • EZB-Rat hat Wechselkurs nicht diskutiert, ist aber diesbezüglich aufmerksam

Guten Morgen... Zeitreisender, der aus dem Jahr 1960 zu uns kam: Jaja, Epidemie, Internet, Smartphones, alles krass, aber ich muss nochmal fragen: Eine Kugel Eis kostet was? Trotz der Rekordinflation zögern die Notenbanker der EZB in Zeiten des Ukraine-Krieges eine Zinswende weiter hinaus. Der EZB-Rat beschloss gestern, den geldpolitischen Schlüsselsatz von 0,0 Prozent beizubehalten. Keine allzu große Überraschung, möchte man aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen meinen, allerdings hat der Markt auf die Ankündigung mit leichten Zugewinnen reagiert. Ende gut alles gut? Nein, denn sollten sich die dunklen Wolken im Sommer verziehen, könnte es zum Jahresende hin auch im Euroraum zu einer Zinswende kommen - so die Meinung vieler Analysten. Die Ratingagentur Scope hat ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft angesichts des Krieges in der Ukraine in etwa halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr zwischen 2,0 und 2,5 Prozent zulegen. Vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar war noch ein Plus von 4,4 Prozent erwartet worden. Für 2023 wird nun ein Wachstum von drei Prozent vorhergesagt. Wells Fargo hat zum Jahresstart einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Die hohe Inflation und steigende Zinsen sowie die Sorgen angesichts der möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs lasteten auf den Geschäften. Der Gewinn schrumpfte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um mehr als ein Fünftel auf 3,67 Milliarden Dollar. Pro Aktie erzielte die US-Großbank einen Gewinn von 88 Cent nach 1,02 Dollar je Anteilsschein ein Jahr zuvor. Analysten hatten allerdings im Schnitt pro Aktie lediglich mit 80 Cent gerechnet. Tesla-Chef Musk will den Nachrichtendienst Twitter für 41,4 Milliarden Dollar kaufen. Demnach bietet Musk 54,20 Dollar je Twitter-Aktie, was einem Aufschlag von 38 Prozent auf den Schlusskurs vom 1. April bedeutet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,452%0,003%1,27%1,56%
GBP1,125%0,000%2,38%2,20%
USD1,063%2,222%2,81%2,83%
JPY-0,015%0,000%0,18%0,39%
CHF0,000%0,000%0,87%1,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,85%-0,18%0,06%
UK1,89%0,972%1,56%
USA2,83%1,512%2,46%
Japan0,24%0,07%-0,06%
Schweiz0,85%-0,135%-0,05%
EURUSD
USD1,0805-
CAD1,36191,2603
GBP*0,82651,3070
CHF1,01950,9430
AUD*1,45950,7403
JPY136,53126,36
SEK10,30629,5395
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d155,86
Öl Sorte Brent in USD/Fass110,78
Gold in USD/Feinunze1.974,56
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-10,46%4298,41
S&P 500-3,03%4766,18
NIKKEI-9,80%28791,71

Twitter: Nichts für schwache Nerven

Twitter: Nichts für schwache Nerven

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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