Frühindikatoren 15.05.2019

Publizierdatum: 15. Mai 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5327.7342.83411.9923.0473.3642.08628.33621.143
+0,82%+1,14%+0,80%+0,97%+1,25%+1,31%+1,10%+0,76%+0,36%
  • Juhuu - US-Finanzministerium deutet baldiges Treffen mit China im Zollstreit an
  • Ach die Arme - May plant Anfang Juni erneutes Unterhaus-Votum über Brexit-Vertrag
  • Knister, Knister - Russland besorgt über Spannungen zwischen USA und Iran
  • US-Senatoren legen Sanktionsgesetz gegen Bau von Nord Stream 2 vor

Guten Morgen...1,1210 USD…Die Wall Street hatte die Opferzahlen zum Handelsstreit nachgeliefert. Der Dow-Jones war im feinen Spiel der unheilvollen Ahnung in der Spitze um 5,5% gefallen. Dazu fällt mir spontan Albert Camus ein: Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet. Aufgrund technischer Problem konnten wir Ihnen gestern einen mit Tränen benetzten Marktbericht ersparen. Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, noch wird verhandelt. Auch wenn über den Ausgang keine helle Ahnung besteht, ist der Markt gestern deutlich fester gegangen! Das ist zum niederknien. Der Arm des Pessimismus muss lang geworden sein, wenn er meint uns hier erreichen zu können. US-Finanzminister Mnuchin will wie Marco Polo erneut nach China reisen, um die Verhandlungen wieder aufnehmen. Zu einem baldigen Zeitpunkt werde es ein Treffen in China geben. Trump hatte am Montag gesagt, er peile ein Treffen mit Xi auf dem G20-Gipfel Ende Juni in Japan an. Diese Aufgabe ist für die beiden Staatchefs bestimmt. Und wenn sie keinen Weg finden - dann findet ihn niemand. Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran machen die Anleger nicht froh. Die USA bauen in der Region ihre militärische Präsenz gerade massiv aus. Es gibt viele Wege seine Aktionäre zu verärgern. Der Bayer Vorstand kennt sie alle. Die Bayer-Tochter Monsanto wurde zu einer Rekordstrafsumme von zwei Milliarden Dollar durch eine US-Jury verurteilt. Eine weitere Flut an Klägern wartet nun auf ihre Chance. Die Bayer Aktie ist völlig gegen den Trend im freien Fall. Selbst Für die Uber-Aktie ist es nach dem verpatzten Börsendebüt am dritten Handelstag endlich bergauf gegangen. Uber verliert rund eine Milliarde Dollar. Nicht pro Jahr, sondern pro Quartal. Das Derivat des Zeitgeistes der Börsen sind eigentlich die Unternehmensgewinne - und nicht die Verluste.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,311%-0,121%-0,03%0,43%
GBP0,805%1,055%1,13%1,29%
USD2,525%2,639%2,18%2,34%
JPY-0,078%0,091%-0,03%0,11%
CHF-0,711%-0,514%-0,45%-0,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,07%0,25%-0,65%
UK1,10%1,27%0,72%
USA2,41%2,69%2,20%
Japan-0,05%0,00%-0,16%
Schweiz-0,37%-0,17%-0,79%
EURUSD
USD1,1208-
CAD1,50921,3463
GBP*0,86811,2913
CHF1,13071,0086
AUD*1,61770,6929
JPY122,91109,65
SEK10,76679,6029
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d166,59
Öl Sorte Brent in USD/Fass70,97
Gold in USD/Feinunze1.294,37
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+12,08%3.001,42
S&P 500+15,68%2.506,85
NIKKEI+8,04%20.014,77

Bayer

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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