Frühindikatoren 15.05.2020

Publizierdatum: 15. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.6258.9442.85310.3372.1162.7601.63023.92519.961
+1,62%+0,91%+1,15%-1,95%-2,27%-1,79%-2,79%+0,40%+0,23%
  • Neue Tesla-Batterie soll E-Autos deutlich günstiger machen
  • Lufthansa plant mit Aussicht auf freies Reisen mehr Flüge
  • Entwurf - EU-Kommission will den Einsatz von Pestiziden bis 2030 halbieren
  • FED-Mitglied - US-Arbeitsmarkt viel verheerender als bekannt

Guten Morgen...Der DAX hat gestern kurzzeitig 3,6% an Wert verloren. Der Euro-Stoxx-Banken-Index war auf ein neues Allzeittief gefallen. Auch Stahlwerte wie Salzgitter (zeitweise -8,4%) standen kurzfristig unter enormen Druck. Dann allerdings drehte der Markt zum Glück. Banken und auch der Gesamtmarkt (Dow Jones am Ende +1,6%) profitierten von einer Kurswende bei Wells Fargo (+6,8%) und Cisco (+4,5%). Zudem wurde die Börse von wieder höheren Ölpreisen gestützt. Trump stellte einen Abbruch der Beziehungen mit China in den Raum. Und was würde dann passieren? Wir würden 500 Milliarden Dollar sparen, meinte er. Er sei sehr enttäuscht, dass China das Corona-Virus nicht eingedämmt habe. Die Tinte unter dem Handelsvertrag sei kaum trocken gewesen, da sei auch schon das Übel mit dem Virus gekommen. Der Handelsdeal fühle sich für ihn deshalb jetzt auch nicht mehr so großartig an wie zu Beginn. Das belaste auch die Beziehung zu Chinas Präsident Xi Jinping. So lustlos: Derzeit habe ich keine Lust, mit ihm zu sprechen. Ich möchte nicht mit ihm sprechen, sagte der Präsident. Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt gesagt, er habe eine gute Beziehung zu Xi. Trump erklärte, er sei nicht daran interessiert, den Handelsdeal mit China nachzuverhandeln. Ein weiterer aber nur kurzer Belastungsfaktor waren für die Börsen zunächst auch überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten. In der vergangenen Woche beantragten knapp drei Millionen Amerikaner Arbeitslosenhilfe. Der Markt hatte mit 2,5 Millionen gerechnet. Die Coronavirus-Krise wird der Weltwirtschaft in diesem Jahr laut der Asiatischen Entwicklungsbank Einbußen von 5,8 bis 8,8 Billionen Dollar bringen. Das wären 6,4 bis 9,7 Prozent des BIP. Die EZB wird laut Frankreichs Notenbankchef einschreiten, sollten an den Börsen die Kurse der Staatsanleihen von Euro-Ländern aus dem Ruder laufen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,262%-0,078%-0,31%-0,16%
GBP0,315%0,690%0,35%0,44%
USD0,386%0,762%0,32%0,57%
JPY-0,028%0,121%-0,08%-0,03%
CHF-0,605%-0,451%-0,63%-0,40%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,53%-0,19%-0,74%
UK0,22%0,83%-0,02%
USA0,63%1,91%0,15%
Japan0,00%-0,02%-0,17%
Schweiz-0,51%-0,47%-0,68%
EURUSD
USD1,0805-
CAD1,51701,4042
GBP*0,88451,2212
CHF1,05140,9732
AUD*1,67340,6456
JPY115,84107,20
SEK10,59299,8025
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,65
Öl Sorte Brent in USD/Fass31,56
Gold in USD/Feinunze1.730,43
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-26,30%3.745,15
S&P 500-8,38%3.230,78
NIKKEI-11,26%23.656,62

Euro-Stoxx-Banken-Index

Euro-Stoxx-Banken-Index

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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