Frühindikatoren 15.06.2020

Publizierdatum: 15. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.6069.5893.04111.9492.3083.1541.73024.04021.869
+1,90%+1,01%+1,31%-0,18%+1,63%+0,29%+0,45%-1,08%-1,96%
  • Nordkorea droht Südkorea mit Vergeltung
  • Chinas Industrie steigert Produktion schwächer als erwartet
  • Nach Ausbruch in Peking: China meldet 49 neue Coronavirus-Fälle
  • EU-Grenzschutzagentur warnt vor Eskalation an der griechisch-türkischen Grenze

Guten Morgen...Von einer Frau kann man alles erfahren, wenn man keine Fragen stellt. Maugham William. Von den Prognosemodellen erfährt man über die Kursentwicklung der nächsten Tage gar nichts, auch wenn man noch so viele Fragen stellt. Über die letzte Woche hat der EuroStoxx50 6,8% verloren, der Freitag war aber wieder ein guter, ein versöhnlicher Tag. Die asiatische Aktien sind heute nicht den guten Freitag-Vorgaben aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle in China gefolgt. Peking hat in den letzten Tagen Dutzende neuer Coronavirus-Fälle registriert, die alle in Zusammenhang mit einem Lebensmittelgroßhandelsmarkt gebracht werden. Auch der Anstieg der Fallzahlen in den USA beunruhigt die Anleger: Am Samstag wurden mehr als 25.000 Neuinfektionen gemeldet. Zwar stieg Chinas Industrieproduktion im Mai um 4,4% (Erwartung: 5%) gegenüber dem Vorjahr, Allerdings gingen die Einzelhandelsumsätze als Zeichen einer schwachen Inlandsnachfrage deutlicher als erwartet um 2,8% zurück. Systemischer Rassismus und hohe Arbeitslosenquoten bei Afro- und Hispanoamerikanern bremsen die US-Konjunktur nach Einschätzung von Kaplan (FED-Mitglied) aus. Eine offenere Wirtschaft, in der jeder eine Chance habe, bedeute ein schnelleres Wachstum der Erwerbsbevölkerung und der Produktivität, sagte er. Die am schnellsten wachsenden demographischen Gruppen in den USA seien die Afro- und Hispanoamerikaner. Wenn diese nicht gleichermaßen partizipieren könnten, würden die USA langsamer vorankommen. Inmitten der Spannungen zwischen Nord- und Südkorea hat die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim (sog. Rocket Man) der Führung in Seoul mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht, die auch das Militär einschließen könnten. Wegen der Virus-Krise muss der deutsche Profifußball in der kommenden Saison bei den Medienrechten mit einem Minus von 150 Millionen Euro rechnen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,366%-0,124%-0,31%-0,13%
GBP0,198%0,518%0,27%0,38%
USD0,321%0,593%0,34%0,64%
JPY-0,052%0,107%-0,07%-0,01%
CHF-0,661%-0,460%-0,54%-0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,44%-0,19%-0,67%
UK0,21%0,83%-0,05%
USA0,66%1,91%0,18%
Japan0,01%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,1251-
CAD1,53501,3640
GBP*0,90001,2498
CHF1,06990,9509
AUD*1,65130,6813
JPY120,43107,02
SEK10,53119,3604
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,57
Öl Sorte Brent in USD/Fass37,59
Gold in USD/Feinunze1.726,75
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-15,78%3.745,15
S&P 500-6,22%3.230,78
NIKKEI-6,48%23.656,62

EURO STOXX mit Trend (SD +-1)

EURO STOXX mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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