Frühindikatoren 16.01.2020

Publizierdatum: 16. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.0309.2593.28913.4323.1723.7692.18628.79423.933
+0,31%+0,08%+0,19%-0,18%-1,2%-0,16%+0,30%+0,07%+0,07%
  • Börsen reagieren uneinheitlich auf Handelsabkommen
  • Deutschland einig sich über Abschaltplan für Braunkohlekraftwerke
  • Karlsruhe BGH - Bewertungsportale dürfen Kommentare aussortieren
  • USA und China unterzeichnen Teilabkommen im Handelsstreit

Guten Morgen. Die lange erwartete Handelsvereinbarung zwischen den USA und China hat die Indizes kaum bewegt. In den letzten Monaten allerdings hat die Erwartung auf diese Vereinbarung den Raum der Anleger gekrümmt, mit ihrer Gravitation. Trump und der chinesische Vize-Ministerpräsident Liu He unterzeichneten ein Teilabkommen. Zu Risiken und Nebenwirkungen beachten Sie bitte die Aussagen der US-Regierung. Das Abkommen sieht vor, dass einige Zölle zurückgedreht werden und die Volksrepublik deutlich mehr Waren und Dienstleistungen aus den USA bezieht. Trump machte aber deutlich, dass erst dann alle Zölle abgeschafft werden, wenn eine zweite Vereinbarung geschlossen sei. Er kündigte rasche weitere Verhandlungen an und stellte eine Reise nach China in Aussicht. Das new cool kid on the block sind nun die Firmenbilanzen. Die größte US-Krankenversicherung UnitedHealth (+2,8%) und der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock (+2,3%) haben unerwartet gute Zahlen veröffentlicht. Dagegen enttäuschten Goldman Sachs (-0,2%) und die Bank of America (-1,8%) mit ihren Zahlen. Sehr enttäuschend fiel die Quartalsbilanz von dem US-Einzelhandelskonzern Target (-6,6%) aus. Die Ölpreise gaben angesichts hoher US-Lagerbestände und einer US-Produktion auf Rekordniveau etwas nach. Sinkender Inflationsdruck heizte in Großbritannien die Spekulationen auf eine Zinssenkung weiter an. Die Preise stiegen im Dezember auf der Insel nur noch um 1,3% zum Vorjahr. Angesichts der schweren Wirtschaftskrise in Argentinien ist die Inflation mit 53,8% in dem Land 2019 auf den höchsten Stand seit 28 Jahren geklettert. Der russische Rubel geriet nach dem Rücktritt der russischen Regierung nur kurzzeitig unter Druck und konnte ihre Verluste schnell wieder wettmachen. Der sächsische Ministerpräsident Kretschmer (CDU) hält einen Wiedereinstieg Deutschlands in die Atomkraft für denkbar.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,393%-0,252%-0,15%0,15%
GBP0,725%0,826%0,71%0,85%
USD1,836%1,953%1,58%1,71%
JPY-0,062%0,114%0,01%0,12%
CHF-0,683%-0,486%-0,49%-0,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,21%0,25%-0,58%
UK0,65%1,27%0,46%
USA1,80%2,69%1,56%
Japan0,01%0,00%-0,13%
Schweiz-0,57%-0,17%-0,74%
EURUSD
USD1,1145-
CAD1,45401,3047
GBP*0,85471,3035
CHF1,07520,9647
AUD*1,61390,6905
JPY122,55109,94
SEK10,54879,4632
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,46
Öl Sorte Brent in USD/Fass64,50
Gold in USD/Feinunze1.551,94
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+25,57%3.001,42
S&P 500+35,01%2.506,85
NIKKEI+22,66%20.014,77

Goldman Sachs in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Goldman Sachs in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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