Frühindikatoren 16.04.2020

Publizierdatum: 16. April 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.5048.3932.78310.2802.0482.8081.59423.96519.304
-1,86%-1,44%-2,20%-3,9%-5,72%-3,75%-3,33%-0,75%-1,26%
  • IWF - Pandemie bringt Asiens Wachstum zum ersten Mal seit 60 Jahren zum Stillstand
  • US-Fluggesellschaft United plant Stellenabbau
  • New York heuert Beratungshäuser für Trump-sichere Exit-Strategie an
  • Schausteller warnen vor Massensterben der Volksfeste durch Corona-Krise

Guten Morgen...Die Börsen haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und deutlich schwächer tendiert. Besonders hart traf es die europäischen Börsen (EuroStoxx50 -4%). Der Aktienmarkt in Wien verzeichnete einen regelrechten Absturz von 8,5%. Dagegen vielen die Verlust bei Technologiewerten gemessen am Nasdaq (-1,2%) vergleichsweise gering aus. Der Markt hat natürlich schon schwache Zahlen erwartet, so schwache aber nun auch wieder nicht. Die Anleger mussten rekordhaft schwache Wirtschaftsdaten verdauen. Im letzten Monat brachen die viel beachteten US-Einzelhandelsumsätze zum Vormonat so stark ein wie noch nie. Darüber hinaus trübte sich die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York im April in einem noch nie dagewesenem Ausmaß ein. Der Empire-State-Index sackte auf ein Rekordtief und signalisierte einen Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität. Schließlich fiel im März auch noch die Industrieproduktion der USA so stark, wie seit dem Jahr 1946 nicht mehr und auch vom US-Häusermarkt kamen extrem trübe Stimmungsdaten. Die wirtschaftliche Aktivität schrumpfte in allen US-Regionen stark und abrupt als Folge der Pandemie, teilte die Fed in ihrem Konjunkturbericht mit. Eine Besserung ist demnach nicht in Sicht. Der Ausblick sei sehr unsicher. Die meisten befragten Unternehmen würden von einer weiteren Verschlechterung der Bedingungen in den nächsten Monaten ausgehen. Aufgrund der Turbulenzen am Ölmarkt verzeichneten Energiewerte teilweise enorm hohe Kursverluste (OMV -9%). JPMorgan und Wells Fargo hatten bereits in unheilvoller Vorahnung ihre Risikovorsorge enorm aufgestockt und damit die Bilanzen belastet. Deren Aktien gerieten erneut stark unter Druck. Gestern veröffentlichten auch Goldman Sachs, Bank of America, Citigroup und U.S. Bancorp ihre Zahlen. Mit Ausnahme von Goldman enttäuschten auch alle anderen Banken.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,250%-0,110%-0,24%-0,08%
GBP0,668%0,854%0,47%0,56%
USD1,135%1,014%0,44%0,68%
JPY-0,014%0,105%-0,07%-0,01%
CHF-0,581%-0,424%-0,52%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,44%-0,19%-0,70%
UK0,29%0,83%0,03%
USA0,64%1,91%0,21%
Japan0,01%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,42%-0,47%-0,63%
EURUSD
USD1,0883-
CAD1,53671,4119
GBP*0,87241,2473
CHF1,05200,9665
AUD*1,73350,6278
JPY117,39107,85
SEK10,955310,0659
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,68
Öl Sorte Brent in USD/Fass27,95
Gold in USD/Feinunze1.715,20
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-25,02%3.745,15
S&P 500-11,27%3.230,78
NIKKEI-15,31%23.656,62

Wiener ATX mit Trend (SD +-0,9)

Wiener ATX mit Trend (SD +-0,9)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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