Frühindikatoren 16.05.2018

Publizierdatum: 16. Mai 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.7067.3522.71112.9703.5313.5642.23331.11622.732
-0,78%-0,81%-0,68%-0,06%+0,52%-0,04%+0,17%-0,11%-0,38%
  • Iran zuversichtlich nach Atom-Gesprächen mit EU
  • USA - Nehmen Nordkoreas Absage von Treffen mit Südkorea zur Kenntnis
  • Entwurf: Fünf Sterne und Lega wollen EZB um Schuldenerlass bitten
  • Inflationssorgen und Handelsstreit belasten Wall Street

Guten Morgen...1,1830 USD...Japans Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal in dieser Höhe völlig überraschend um 0,6%. Zuletzt war Japan acht Quartale in Folge gewachsen. Eine solche Serie hatte es dort seit den Boom-Zeiten der 1980er Jahre nicht mehr gegeben. Die Börsen in Asien tendieren heute aber auch wegen neuer Spannungen im Koreakonflikt schwächer. Das BIP in Deutschland wuchs im ersten Quartal nur noch um 0,3%, so langsam wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Der Euro geriet unter Verkaufsdruck. Europas Börsen konnten allerdings vom schwachen Euro kaum profitieren. Die US-Börsen haben unter Inflationssorgen und dem anhaltenden Handelsstreit mit China gelitten. Zwar trafen die US-Einzelhandelsdaten für April genau die Vorhersagen. Allerdings wurden die Angaben für März wegen höherer Benzinkosten nach oben korrigiert, was die Sorge vor steigenden Preisen nährte. Die Renditen der US-Staatsanleihen legten zu, übersprangen im zehnjährigen Bereich die Marke von drei Prozent und notierten zeitweise so hoch wie seit Juli 2011 nicht mehr. Wenigstens beflügelten die Einzelhandelsdaten die Kurse von Firmen aus der Branche. Es gibt sechsmal so viele Farmer über 65 wie jünger als 35, geht aus neuen US-Statistiken hervor. Zwischen 1992 und 2012 sind 12,5 Millionen Hektar Agrarland verloren gegangen und damit doppelt so viel wie bisher angenommen. ThyssenKrupp (-6,5%) enttäuschte bei der Entwicklung der künftigen Kerngeschäfte mit Autoteilen, Aufzügen und Großanlagen. Barclays empfahlen Deutsche Bank (-1,7%) zu verkaufen und setzten ein Kursziel von acht Euro. Die Analysten monieren den Status Quo als nicht zukunftsträchtig und sehen in einem Zusammenschluss mit der Commerzbank eine Stabilisierungsmöglichkeit. Bei Vodafone (-4%) gibt der langjährige CEO die Führung ab. Vodafone steckt mitten in der Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unity Media.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,326%-0,188%0,44%1,06%
GBP0,640%0,930%1,40%1,66%
USD2,321%2,754%2,95%3,06%
JPY-0,028%0,115%0,10%0,26%
CHF-0,716%-0,516%0,07%0,54%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,64%0,42%-0,55%
UK1,52%1,19%0,84%
USA3,07%2,41%2,58%
Japan0,06%0,05%-0,13%
Schweiz0,13%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1833-
CAD1,52091,2858
GBP*0,87611,3506
CHF1,18361,0002
AUD*1,58310,7474
JPY130,49110,26
SEK10,27008,6789
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,76
Öl Sorte Brent in USD/Fass78,21
Gold in USD/Feinunze1.293,56
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E+1,71%3.503,96
S&P 500+2,80%2.673,61
NIKKEI+3,44%22.764,94

Deutsche Bank

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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