Frühindikatoren 16.05.2022

Publizierdatum: 16. Mai 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.19711.8054.02414.0283.1003.7032.13819.89726.546
+1,47%+3,82%+2,39%+2,10%+2,20%+2,49%+2,53%-0,01%+0,45%
  • Weber warnt Türkei vor Blockade von Nato-Mitgliedschaft Schweden/Finnland
  • Wiederauferstehung - Shanghai erwacht aus dem Lockdown
  • Auch die Schweiz bittet Netflix & Co künftig zur Kasse
  • IW-Chef: Russischer Krieg gegen Ukraine ist ökonomischer Selbstmord

Guten Morgen...Die Anleger haben sich am Freitag am Ende einer verlustreichen Börsenwoche ein Herz gefasst und bei Aktien zugegriffen. Analysten meinten, die Sentiment-Indikatoren deuten auf einen stark überverkauften Markt hin. Das wird nun bereinigt. Die strikten Beschränkungen durch Chinas Null-Covid-Strategie bremsen die zweitgrößte Volkswirtschaft stärker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April überraschend um 2,9%. Auch die Einzelhandelsumsätze brachen deutlicher als von Analysten vorhergesagt um 11,1% ein. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,1% nur knapp unter dem Rekord. Der Lichtblick: Shanghai soll schrittweise bis zum 1. Juni zur Normalität zurückkehren. Für Georgias neuestes Kernkraftwerk hat man drei Jahrzehnte Bauzeit benötigt. Die Kosten für Kernkraft sind dabei nach echten Marktpreisen nicht mehr konkurrenzfähig. Die USA bezahlen 34 Mrd. Dollar für nur 2.200 MW Leistung. Zum Vergleich, in Europa haben wir im letzten Jahr für den Ausbau alternativer Energien etwa 40 Mrd. Dollar für eine Leistung von 26.000 MW (!) bezahlt. Kernkraft ist damit etwa zehnmal (!) so teuer wie alternative Energien. Britische Geheimdienste schätzen, dass Russland möglicherweise rund ein Drittel der im Februar für die Invasion der Ukraine aufgestellten Bodentruppen verloren hat. Laut dem IW-Chef Hüther werde etwa Deutschland niemals wieder Gas aus Russland beziehen. Der Schwenk zu Flüssiggas aus anderen Ländern werde nicht rückgängig gemacht werden, da der Aufbau der Importinfrastruktur so teuer sei, sagte Hüther. Vor dem Inflationshintergrund warten Anleger unter anderem auf die Veröffentlichung der deutschen Großhandelspreise für April. Im März waren sie um 22,6% gestiegen. In den USA steht das Konjunkturbarometer der FED von New York auf dem Terminplan. Experten erwarten einen Rückgang auf 17 Punkte von 24,6 Zählern.































Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,403%0,182%1,29%1,68%
GBP1,264%0,000%2,19%2,06%
USD1,444%2,652%2,88%2,95%
JPY-0,018%0,000%0,20%0,41%
CHF0,000%0,000%0,79%1,35%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,94%-0,18%0,10%
UK1,75%0,972%1,25%
USA2,91%1,512%2,59%
Japan0,24%0,07%-0,06%
Schweiz0,78%-0,135%-0,13%
EURUSD
USD1,0405-
CAD1,34821,2955
GBP*0,84931,2247
CHF1,04331,0025
AUD*1,51010,6889
JPY134,20128,95
SEK10,485510,0761
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d153,76
Öl Sorte Brent in USD/Fass109,30
Gold in USD/Feinunze1.808,11
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-13,85%4298,41
S&P 500-7,76%4766,18
NIKKEI-10,09%28791,71

S&P 500 Index mit langfristigem Trend (SD +-0,5)

S&P 500 Index mit langfristigem Trend (SD +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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