Frühindikatoren 16.12.2019

Publizierdatum: 16. Dezember 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.1358.7353.16913.2833.1683.7312.10427.58523.952
+0,01%+0,20%+0,01%+0,46%+0,05%+0,67%+1,13%-0,37%-0,29%
  • Teileinigung im Handelsstreit - Skepsis bei den Anlegern
  • Amerikanische und asiatische Aktienmärkte treten auf der Stelle
  • Boris Johnson will Brexit-Gesetz vor Weihnachten einbringen
  • Klimagipfel in Madrid endet ohne konkrete Ergebnisse

Guten Morgen. Sag zum Abschied leise servus. Nicht so, die Engländer. Die Briten haben mit dieser Wahl gezeigt, was sie von der EU halten - deutlicher kann man es nicht zum Ausdruck bringen. Nun wird sich weisen, ob Johnson den Brexit tatsächlich schafft und wie schnell dann diverse Freihandelsabkommen geschlossen werden können. Ene mene muh - und raus bist du. Doch raus sind die Briten damit noch lange nicht. Bis ein Vertrag mit der EU ausgehandelt ist, werden vermutlich noch Jahre vergehen. Für die Aushandlung des Freihandelsabkommens Ceta - zwischen der EU und Kanada - benötigte man über 8 Jahre. Ein Zombie-Brexit könnte also die Folge sein. In der Übergangsfrist würde das Vereinigte Königreich faktisch Mitglied des Binnenmarkts bleiben und müsste die EU-Regeln anwenden, dürfte aber nicht mehr mitbestimmen. Trotz alledem ist den Börsen ein schwarzer Freitag erspart geblieben. Fünf Minuten vor Zwölf konnte eine Lösung beim schwelenden Handelsstreit zwischen Amerika und China erzielt und damit einen Kursrutsch an den Börsen verhindert werden. Nach zähem Ringen gelang eine Teileinigung im Handelskrieg. Die Regierung in Peking setzte zusätzlich angedrohte Vergeltungszölle auf US-Waren formal außer Kraft. Die ursprünglich für Sonntag geplanten Strafzölle wurden aufgehoben. Die US-Regierung rechnet mit einer Unterzeichnung dieses partiellen Handelsabkommens in der ersten Januarwoche. Besiegeln sollen es aber nicht Präsident Donald Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping, sondern der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Xis Vize Liu He. Die Anleger reagierten dennoch mit Skepsis. Sowohl die US-Indizes als auch die asiatischen Märkte treten auf der Stelle. Fairerweise muss man jedoch berücksichtigen, dass die weltweiten Indizes zuletzt teils deutliche Kursgewinne verzeichneten und damit eine erfolgreiche Einigung vorweggenommen haben.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,400%-0,263%-0,21%0,09%
GBP0,800%0,987%0,86%0,96%
USD1,900%1,964%1,63%1,73%
JPY-0,070%0,094%-0,02%0,08%
CHF-0,723%-0,514%-0,51%-0,24%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,30%0,25%-0,61%
UK0,79%1,27%0,54%
USA1,84%2,69%1,62%
Japan-0,02%0,00%-0,13%
Schweiz-0,56%-0,17%-0,71%
EURUSD
USD1,1137-
CAD1,46601,3160
GBP*0,83181,3386
CHF1,09510,9831
AUD*1,62080,6871
JPY121,82109,38
SEK10,43739,3711
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,10
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,07
Gold in USD/Feinunze1.476,69
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+24,31%3.001,42
S&P 500+30,18%2.506,85
NIKKEI+23,49%20.014,77

Dow Jones verschnauft nach Allzeithoch

Dow Jones verschnauft nach Allzeithoch

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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