Frühindikatoren 17.04.2020

Publizierdatum: 17. April 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.5388.5322.80010.3022.0072.8121.60124.56119.787
+0,14%+1,66%+0,58%+0,21%-2,02%+0,15%+0,45%+2,31%+2,58%
  • Chinas Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal um 6,8 Prozent, Börsen stark im Plus
  • Trump legt Stufen-Plan für Lockerung der Corona-Einschränkungen vor
  • Japan weitet Notstand auf das ganze Land aus
  • Bleiben Sie zuhause - Trump droht Parlament mit Zwangsurlaub

Guten Morgen...Stell dir vor, es ist Krieg und jeder ist im Home-Office. Stell dir vor, es ist Wirtschaftskrise und kaum ein Anleger geht hin. Stell dir vor, Japan ruft den Notstand aus und der NIKKEI steigt um 2,5%. Chinas Wirtschaft ist erstmals seitdem die Volksrepublik damit begann, Wachstumszahlen quartalsweise zu veröffentlichen, geschrumpft und zwar gleich um 6,8%. Die von Trump präsentierten Richtlinien für ein Wiederhochfahren der Wirtschaft wirkten sich ungeachtet der Wirtschaftszahlen sehr positiv auf die Börse aus. Trumps Plan sieht eine weitgehende Rückkehr zur Normalität in drei Phasen vor, wenn in Regionen bestimmte Kriterien erfüllt sind. Zeitlos: Einen Zeitplan beinhalten die Richtlinien nicht. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia brach regelrecht ein und liegt signifikant unter den Erwartungen. Zugleich stellten die vierte Woche in Folge Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe. So wurden letzte Woche 5,2 Millionen Neuanträge registriert. Innerhalb eines Monats haben damit rund 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Die Börsen legen im Moment angeführt von bekannten Namen wie Netflix, Amazon (neues Rekordhoch) und Samsung stark zu. Einige Analysten glauben, dass viele Tech-Unternehmen gestärkt aus der Virus-Krise herausgehen werden. Morgan Stanley hat hohe Rückstellungen für faule Kredite gebildet (Gewinn -30%). Der Fahrdienstvermittler Uber teilte nach US-Börsenschluss mit, dass der Verlust im ersten Quartal aufgrund von Abwertungen in der Bilanz um bis zu 2,2 Milliarden Dollar höher als bisher erwartet ausfallen dürfte. Uber steckt ohnehin schon tief in den roten Zahlen, im Schlussquartal 2019 hatte der Konzern ein Minus von 1,1 Milliarden Dollar verbucht. Saudi-Arabien und Russland haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Bereitschaft zum Eingreifen am Öl-Markt bekundet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,224%-0,098%-0,25%-0,10%
GBP0,672%0,855%0,49%0,56%
USD1,135%0,981%0,48%0,72%
JPY-0,009%0,109%-0,07%0,00%
CHF-0,578%-0,426%-0,54%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,47%-0,19%-0,68%
UK0,30%0,83%0,06%
USA0,67%1,91%0,24%
Japan0,01%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,0866-
CAD1,52371,4020
GBP*0,86951,2496
CHF1,05260,9681
AUD*1,70790,6361
JPY117,07107,73
SEK10,86239,9923
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,67
Öl Sorte Brent in USD/Fass28,29
Gold in USD/Feinunze1.706,51
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-24,92%3.745,15
S&P 500-10,59%3.230,78
NIKKEI-12,96%23.656,62

Amazon log. Skala mit Trend (SD +-1)

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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