Frühindikatoren 17.06.2020

Publizierdatum: 17. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.2909.8963.12512.3162.3513.2431.76824.35522.497
+2,04%+1,75%+1,90%+3,39%+2,92%+3,39%+2,87%+0,04%-0,38%
  • Nach erneutem Corona Ausbruch ist die Lage in China angespannt
  • USA: Einzelhandelsdaten legten im Monatsvergleich um 17,7% zu
  • Zinsflaute in Japan wird sich wohl weiter fortsetzen
  • DAX nun mit positivem Trend

Guten Morgen... Konfuzius sagt: Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste. Wenn jemand Erfahrung mit niedrigen Zinsen hat, dann die japanische Notenbank und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Darauf deuten zumindest die Äußerungen von Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda hin. Nach der regulären Zinssitzung der Notenbank sagte Kuroda am gestrigen Dienstag: Ob es das Fiskaljahr 2021 oder 2022 ist, ich habe das Gefühl, wir sind lange von einer Situation entfernt, in der wir die Zinsen anheben können. Tendenziell sind niedrige Zinsen gut für den Aktienmarkt, zeigen in der Regel aber auch wirtschaftliche Probleme an. Dennoch setzte sich die Erholungsrally in Amerika gestern weiter fort. Die Hoffnung auf ein umfangreiches Infrastruktur-Programm der US-Regierung sowie überraschend starke Einzelhandelsdaten für Mai sorgten zudem für gute Stimmung bei den Anlegern. Die US-Regierung möchte angeblich eine weitere Billion US-Dollar über Infrastruktur-Ausgaben in die heimische Wirtschaft pumpen. Der DAX schloss gestern mit einem Gewinn von 3,4% bei 12.316 Punkten. Damit wurde auch die 200-Taglenie (aktuell bei: 12.143 Zählern) zurückerobert, die bei Kurvendeutern Hoch im Kurs steht, zeigt sie doch beim Durchbrechen nach oben einen Aufwärtstrend an. Nachdem die Corona-Pandemie in China als besiegt galt, haben sich in Peking nun wieder 137 Menschen mit dem Virus infiziert. Als Infektionsherd wurde von den Behörden der Xinfadi-Markt ausgemacht. Dieser lieferte vor seiner Schließung rund 90% des Gemüses und Obsts für die Metropole. Daher verwundert es nicht, dass sich die asiatischen Märkte - trotz guter Vorgaben - heute nicht recht aus der Deckung trauen beziehungsweise auf der Stelle treten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,372%-0,135%-0,33%-0,12%
GBP0,196%0,502%0,28%0,40%
USD0,308%0,586%0,37%0,69%
JPY-0,051%0,103%-0,06%0,02%
CHF-0,660%-0,456%-0,51%-0,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,43%-0,19%-0,66%
UK0,20%0,83%-0,05%
USA0,73%1,91%0,20%
Japan0,02%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,41%-0,47%-0,64%
EURUSD
USD1,1269-
CAD1,52711,3551
GBP*0,89781,2552
CHF1,07090,9501
AUD*1,64090,6867
JPY120,85107,22
SEK10,57599,3818
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,40
Öl Sorte Brent in USD/Fass40,31
Gold in USD/Feinunze1.725,79
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,41%3.745,15
S&P 500-3,78%3.230,78
NIKKEI-4,13%23.656,62

DAX überschreitet die 200-Tagelinie

DAX überschreitet die 200-Tagelinie

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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