Frühindikatoren 17.07.2020

Publizierdatum: 17. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.73510.4743.21612.8752.3233.3651.76625.12422.657
-0,50%-0,73%-0,34%-0,43%-0,39%-0,38%-0,68%+0,61%-0,50%
  • Corona-Neuinfektionen in den USA steigen weiter und drücken auf die Märkte
  • Keine guten Vorgaben: Asiatische Märkte leicht rückläufig
  • Vom Homeschooling direkt ins HomeOffice?
  • Netflix enttäuscht bei Ausblick auf Neukunden

Guten Morgen... Und wie war's heute im Büro? Verdammt! Ich wusste doch, dass ich was vergessen habe. Ein Witz, über den die Generation Homeschooling wohl später nicht mehr lachen kann, sollte sich der Trend zum HomeOffice weiter fortsetzen und Büroräume aussterben. So setzt zum Beispiel der Siemens-Konzern auch nach der Pandemie auf eine massive Ausweitung mobilen Arbeitens, 140.000 Mitarbeiter sollen davon profitieren. Angeblich wird derzeit an einem Vorstandsbeschluss gearbeitet, bei dem mehr als die Hälfte der Mitarbeiter künftig an zwei bis drei Tagen pro Woche nicht mehr ins Büro oder ins Werk kommen müssen. Der Internationale Währungsfonds sieht die Weltwirtschaft im Aufwind nach dem beispiellosen Einbruch in der Corona-Krise. Eine zweite Infektionswelle könne aber zu weiteren Rückschlägen führen, warnte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa: Wir sind noch nicht aus dem Schneider. Noch weiter im Corona-Zyklus scheint hingegen China zu sein - dort wächst die Wirtschaft bereits wieder: Im 2. Quartal legte das BIP um 3,2% zum Vorjahreszeitraum zu. Experten hatten nur ein Plus von 2,5% erwartet, nach dem Absturz um 6,8% zu Jahresbeginn. In der Luxusgüterbranche herrscht immer noch Katerstimmung. Nachdem bereits Swatch und Burberry schwache Absatzdaten lieferten, brach nun auch bei Richemont fast die Hälfte des Geschäfts weg. Im Frühlingsquartal ging der Umsatz um 47% auf EUR 1,99 Mrd. zurück. Damit beschleunigte sich der Rückgang, der sich in den ersten drei Monaten des Jahres noch auf 18% belaufen hatte. In den Zahlen widerspiegelt sich ein beispielloses Ausmaß an Erschütterung, erklärte das Management von Richemont. Schluss mit Corona-Boom: Netflix stürzte nachbörslich zeitweise um rund 12% ab. Wir erwarten in der zweiten Jahreshälfte weniger Wachstum als im Vorjahr, erklärte Netflix-Chef Reed Hastings im Brief an die Aktionäre.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,449%-0,282%-0,36%-0,20%
GBP0,084%0,339%0,18%0,32%
USD0,272%0,476%0,31%0,57%
JPY-0,046%0,102%-0,07%-0,01%
CHF-0,689%-0,520%-0,57%-0,33%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,46%-0,19%-0,68%
UK0,13%0,83%-0,11%
USA0,62%1,91%0,15%
Japan0,01%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,46%-0,47%-0,74%
EURUSD
USD1,1385-
CAD1,54601,3579
GBP*0,90601,2566
CHF1,07580,9442
AUD*1,62920,6988
JPY122,02107,17
SEK10,33479,0757
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,62
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,24
Gold in USD/Feinunze1.798,09
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-10,15%3.745,15
S&P 500-1,99%3.230,78
NIKKEI-4,37%23.656,62

Netflix: Corona-Boom lässt nach

Netflix: Corona-Boom lässt nach

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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