Frühindikatoren 17.12.2019

Publizierdatum: 17. Dezember 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.2368.8143.19113.4083.2003.7732.15327.85124.066
+0,36%+0,91%+0,71%+0,94%+1,01%+1,12%+2,29%+1,25%+0,47%
  • Rund um den Globus wird die Teileinigung im Handelsstreit mit Kursgewinnen gefeiert
  • Asiatische Aktienmärkte nutzen die guten Vorgaben und streben nach oben
  • Boris Johnson drückt beim Brexit aufs Tempo - das ist auch notwendig
  • Bayer legt Berufung in weiterem US-Glyphosat-Verfahren ein

Guten Morgen. Der Richter zum Angeklagten: Bekennen Sie sich schuldig? Das kann ich zurzeit noch nicht sagen, ich muss erst mal hören, was die Zeugen alles wissen. Das Impeachment-Verfahren wird wohl der erste große Wahlkampfauftritt für Donald Trump werden. Ursprünglich sollte damit der amtierende US-Präsident gestürzt werden. Doch wie es scheint, wird das ganze Spektakel wohl eher zum Eigentor für die Demokraten. Zum Glück für die ehemalige Obama-Partei dauert es ja noch etwa elf Monate an, ehe die Amerikaner an die Wahlurne treten. Bis dahin ist vermutlich Gras über das Impeachment-Verfahren gewachsen. Die Demokraten sollten allmählich in die Gänge kommen, möchten sie den Wahlkampf spannend gestalten. Statt plumper Deformierungsversuche, wäre es wünschenswert, wenn sie einen ordentlichen Kandidaten aus dem Hut zaubern, der es mit Trump tatsächlich aufnehmen kann. Boeing muss Flugzeuge für USD 50 Mrd. aus dem Verkehr ziehen. Der Bau der 737-Max-Jets wird vorerst eingestellt. Für Airbus sind das gute Nachrichten. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist im Oktober erstmals seit neun Jahren gesunken. Sie schrumpfte um 9.000 oder 0,2% auf knapp 5,7 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit gab es im Verarbeitenden Gewerbe erstmals seit Dezember 2010 wieder einen leichten Rückgang der Beschäftigten. Grund dafür ist die anhaltende Rezession in der exportabhängigen Industrie, die unter Handelskonflikten, schwächerer Weltkonjunktur und Risiken wie dem Brexit leidet. Dazu kommen noch hausgemachte Probleme der Autobranche. Der DAX strebte dennoch aufwärts und nahm damit das Allzeithoch bei 13.597 Punkten wieder ins Visier. Aktuell fehlen dem deutschen Kursbarometer allerdings noch 152 Punkte, damit ein neues Rekordhoch real wird. Der CSI 300 legt zur Stunde 1,7% zu - nun fehlen noch 60 Zähler zu einem neuen Jahreshoch.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,396%-0,262%-0,18%0,11%
GBP0,798%0,979%0,91%1,01%
USD1,899%1,960%1,64%1,78%
JPY-0,067%0,099%-0,01%0,09%
CHF-0,708%-0,508%-0,50%-0,22%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,27%0,25%-0,62%
UK0,82%1,27%0,61%
USA1,86%2,69%1,63%
Japan-0,01%0,00%-0,12%
Schweiz-0,58%-0,17%-0,75%
EURUSD
USD1,1148-
CAD1,46741,3163
GBP*0,83931,3282
CHF1,09570,9826
AUD*1,62350,6866
JPY122,12109,55
SEK10,44489,3681
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,92
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,38
Gold in USD/Feinunze1.477,54
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+25,71%3.001,42
S&P 500+30,96%2.506,85
NIKKEI+23,78%20.014,77

Chinesischer Aktienmarkt (CSI 300) hat noch Luft nach oben

Chinesischer Aktienmarkt (CSI 300) hat noch Luft nach oben

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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