Frühindikatoren 17.12.2021

Publizierdatum: 17. Dezember 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.89815.1804.66915.6363.7914.2022.04823.19128.555
-0,08%-2,47%-0,87%+1,03%+1,61%+1,01%+1,26%-1,21%-1,76%
  • Zentralbanken reagieren koordiniert auf Inflation - Märkte schwach
  • Berlin - Grünen-Gesundheitsexperte bringt Impfpflicht für bestimmte Beamte ins Gespräch
  • Wall Street Journal - Oracle in Gesprächen zum Kauf von Cerner
  • Privatsache - Scholz sieht keine politische Entscheidung über Nord Stream 2 mehr

Guten Morgen...Die Zentralbanken wollen die Gemeinschaft mit den Märkten verlassen. Die Gefühlswelt der Zentralbanker ist leicht zu dechiffrieren. Die Geldflutung hat ihren Zauber verloren. Die Bank of Japan will ihrer ultralockeren Linie treu zu bleiben, aber sie will auch einen Teil ihrer Notfinanzierung bis März 2022 reduzieren. Die US-Notenbank hat ein baldiges Ende ihrer Stimulierung angekündigt. Anleihekäufe sollen im März beendet werden und den Weg für drei Zinserhöhungen um jeweils einen Viertelprozentpunkt bis Ende 2022 ebnen. Großbritannien hob als erste G7-Wirtschaft die Zinssätze seit dem Ausbruch der Pandemie an. Auch die EZB unternahm einen Schritt zur Rückführung der Stimulierung, versprach jedoch, die Kreditkosten im nächsten Jahr niedrig zu halten. Bundesbankchef Weidmann, Österreichs Notenbank-Chef Holzmann und Belgiens Notenbankgouverneur Wunsch haben insbesondere die Mehrheits-Entscheidung, mit den Anleihekäufen noch für Jahre fortzufahren, kritisch gesehen. Amazon, Apple, Facebook, Netflix und die Google-Mutter Alphabet zogen in Reaktion auf die Zentralbanken den Markt nach unten. Höhere Zinsen entwerten laut Analysten zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Die EU-Gesundheitsbehörde EMA gewährte dem von Vir (+5%) und GlaxoSmithKline entwickelten Corona-Medikament die Zulassung. Laut der Financial Times könnte ab der kommenden Woche auch der Impfstoff von Novavax von der EMA die Zulassung erhalten. Die Zahl der Übernahmen unter Fondsanbietern steht in diesem Jahr vor einem Rekordhoch. In dem anhaltenden Boom werden Mondpreise bezahlt. Ein Beispiel: Das Fondshaus Rowe Price hat Oak Hill für 4,2 Mrd. gekauft. Das sind kaum glaubliche 8% (!) des Fondsvolumens von Oak, die 53 Mrd. Dollar verwalten. Die Zeiten wie Ende der 1990er Jahre sind wieder da. Wir hatten das schon vergraben, irgendwo.















Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,589%-0,508%-0,13%0,10%
GBP0,100%0,693%1,09%0,99%
USD0,214%0,525%1,23%1,44%
JPY-0,078%0,047%0,00%0,08%
CHF-0,781%-0,573%-0,24%0,03%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,35%-0,58%-0,69%
UK0,75%0,20%0,49%
USA1,42%0,91%0,63%
Japan0,04%0,02%-0,11%
Schweiz-0,26%-0,449%-0,77%
EURUSD
USD1,1338-
CAD1,45001,2796
GBP*0,85031,3331
CHF1,04140,9184
AUD*1,58180,7165
JPY128,79113,58
SEK10,23509,0260
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,05
Öl Sorte Brent in USD/Fass74,25
Gold in USD/Feinunze1.802,71
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+18,28%3552,64
S&P 500+33,90%3756,07
NIKKEI+1,92%27444,17

Glaxo in GBp mit Trend (SD +-0,7)

Glaxo in GBp mit Trend (SD +-0,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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