Frühindikatoren 18.05.2020

Publizierdatum: 18. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.6858.9442.86410.4652.1312.7711.64623.89220.134
+0,25%+0,79%+0,39%+1,24%+0,70%+0,38%+0,99%+0,40%+0,48%
  • Fed: US-Wirtschaft könnte dieses Quartal um bis zu 30 Prozent schrumpfen
  • Italien überrascht mit Plänen für Grenzöffnung am 3. Juni
  • Powell - Komplette Wirtschafts-Erholung womöglich nur mit Impfstoff
  • US-Gesundheitsminister - Kein Anstieg von Infektionen nach Lockerungen

Guten Morgen...Die Nachrichtenlage ist so schlecht geworden, dass man einen Börsen-Bericht für eine durchschnittliche 20 Uhr Nachrichten-Sendung halten könnte. Dennoch tendierten die Börsen deutlich fester. Was die Aktienmärkte angeht, muss Kassandra vor der Türe bleiben. Japans Wirtschaft, das Land ist immerhin die drittgrößte Volkswirtschaft, ist von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 3,4% geschrumpft, da der private Verbrauch, die Investitionsausgaben und die Ausfuhren zurückgingen. Ökonomen gingen von einer Kontraktion von 4,6% aus. Von Oktober bis Dezember verzeichnete die Wirtschaft einen revidierten Rückgang um 7,3%. Sinkt die Wirtschaftsleistung zwei aufeinanderfolgende Quartale, spricht man von einer Rezession. Europa und die USA haben wahrscheinlich im April ihren Tiefpunkt erreicht und beginnen langsam zu erwachen. Der Vorsitzende der US-Notenbank, Powell, äußerte sich am Wochenende zurückhaltend: Eine wirtschaftliche Erholung in den USA könne sich bis ins nächste Jahr hinziehen und eine vollständige Erholung von einem Coronavirus-Impfstoff abhängen. Im laufenden Quartal könnte die Wirtschaft um 20% bis 30% abnehmen. Er hält es zudem für wahrscheinlich, dass die US-Arbeitslosenquote auf 20% bis 25% steige. Powell rechnet dennoch nicht damit, dass die Krise ähnliche Ausmaße annimmt wie in den 1930er Jahren. Er sieht vielmehr eine gute Chance, dass es im dritten Quartal wieder eine Zunahme des Wachstums gibt. Auch die Handelsspannungen konnten den Börsen kaum etwas anhaben: Der Streit über den Einfluss des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei eskalierte am Freitag. Während die USA weitere Beschränkungen für das Unternehmen verkündeten, drohte China im Gegenzug mit Maßnahmen gegen Apple, Cisco, Qualcomm und Boeing. Mexiko meldet 2.075 COVID-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Besiegt ist dieser Virus noch nicht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,266%-0,078%-0,32%-0,17%
GBP0,292%0,682%0,34%0,44%
USD0,381%0,755%0,32%0,59%
JPY-0,027%0,124%-0,08%-0,03%
CHF-0,627%-0,451%-0,63%-0,42%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,53%-0,19%-0,74%
UK0,23%0,83%0,00%
USA0,64%1,91%0,14%
Japan-0,01%-0,02%-0,17%
Schweiz-0,53%-0,47%-0,68%
EURUSD
USD1,0822-
CAD1,52331,4077
GBP*0,89381,2105
CHF1,05140,9715
AUD*1,68000,6440
JPY115,91107,12
SEK10,65489,8442
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,74
Öl Sorte Brent in USD/Fass33,41
Gold in USD/Feinunze1.760,22
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-26,01%3.745,15
S&P 500-8,17%3.230,78
NIKKEI-10,54%23.656,62

Apple in US-Dollar (SD +-0,8)

Apple in US-Dollar (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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