Frühindikatoren 18.06.2020

Publizierdatum: 18. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.1209.9113.11312.3822.3413.2671.77124.43822.388
-0,65%+0,15%-0,36%+0,54%-0,43%+0,76%+0,17%-0,18%-0,30%
  • Uno rechnet mit mehr Flucht Richtung Europa
  • Studie - Bulgarien und Kroatien profitieren überproportional von EU-Hilfen
  • USA geben Rückzug aus Verhandlungen über Digitalsteuer bekannt
  • Fed-Chef - Kongress sollte Konjunktur in kritischer Phase weiter stützen

Guten Morgen... Not und Elend aus Viren und Panzern haben eine Einheit gebildet. An der Wall Street dämpfte ein Rekordanstieg bei Corona-Neuinfektionen in einigen US-Bundesstaaten die Kauflaune. Lichtblicke boten Technologie-Werte wie Google, die die Nasdaq im Plus hielten. Auch politische Spannungen hielten die Investoren in Atem. Der nordkoreanische Generalstab kündigte eine Verlegung von Soldaten in das Grenzgebiet an. Zudem fand ein Zwischenfall an der Grenze zwischen den beiden Atommächten China und Indien im Himalaya mit mehreren Toten bei den Investoren Beachtung. Internationale Kunden mit dem Panzer zu besuchen, ist vermutlich keine so gute Idee. US-Notenbankchef Powell rief die Abgeordneten im Repräsentantenhaus dazu auf, die von der Pandemie gebeutelte Wirtschaft weiterhin zu stützen. Die US-Wirtschaft werde sich erst dann vollständig erholen, wenn die Amerikaner sicher seien, dass die Pandemie unter Kontrolle gebracht wurde. Das bleibt alles andere als sicher, denn am Dienstag erreichten die Neuinfektionen Rekordstände in sechs Bundesstaaten, darunter Texas und Florida. Auf dem Friedhof der Reise-Urlaubsträume: Lufthansa (-1,3%) waren nach einer Achterbahnfahrt schwächer. Die Hoffnung auf ein verbessertes Rettungspaket lies den Kurs zunächst abheben. Die Airline warnte allerdings vor einem Scheitern dieses Paketes. Die angeschlagene Norwegian Air zog in der Spitze um 18 Prozent an. Norwegian fliegt wieder mehr Ziele an, nachdem die meisten Länder ihre Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie gelockert haben. Der Online-Modehändler Boohoo eilt von Rekordhoch zu Rekordhoch. Ein Umsatzsprung von 45 Prozent im ersten Quartal macht den Zalando-Rivalen für das Gesamtjahr zuversichtlicher. Auch Zalando erfreute die Aktionäre nachbörslich mit einem positiven Ausblick für das zweite Quartal.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,396%-0,130%-0,31%-0,12%
GBP0,172%0,498%0,27%0,38%
USD0,316%0,584%0,35%0,66%
JPY-0,049%0,110%-0,05%0,02%
CHF-0,652%-0,456%-0,52%-0,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,42%-0,19%-0,66%
UK0,19%0,83%-0,06%
USA0,71%1,91%0,19%
Japan0,01%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,40%-0,47%-0,64%
EURUSD
USD1,1252-
CAD1,52631,3563
GBP*0,89631,2554
CHF1,06820,9491
AUD*1,63650,6876
JPY120,21106,81
SEK10,48699,3137
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,40
Öl Sorte Brent in USD/Fass40,55
Gold in USD/Feinunze1.727,37
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,77%3.745,15
S&P 500-4,01%3.230,78
NIKKEI-4,09%23.656,62

Google mit Trend (SD +-0,6) in US-Dollar

Google mit Trend (SD +-0,6) in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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