Frühindikatoren 18.11.2020

Publizierdatum: 18. November 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.78311.8993.61013.1332.4983.4681.79026.45625.748
-0,56%+0,80%-0,48%+0,47%+3,05%+0,99%-0,91%+0,15%-1,03%
  • Kepler Uni erwartet trotz Coronakrise stabiles Weihnachtsgeschäft
  • UN setzen 100 Millionen Dollar gegen drohende Hungersnöte ein
  • Handelsstreit USA-China: Huawei verkauft Billig-Handy-Tochter Honor
  • Italien beklagt mehr als 730 Corona-Tote binnen 24 Stunden

Guten Morgen. In starken Marktrallys befällt hi und da die Kraft von Gewinnmitnahmen zwar nicht die Atemwege, wohl aber die Herzkranzgefäße der Börse. Die meisten Aktienmärkte wurden mit Ausnahme etwa des MSCI für asiatische Aktien außerhalb Japans von Verkäufen reich gewordener Anleger belastet. Das ist auch auf die bessere Bewältigung der Pandemie in weiten Teilen Asiens zurückzuführen. Der Index ist in diesem Monat bisher um mehr als 11% gestiegen. Die relativ schwachen US-Einzelhandelsumsätze trübten die Stimmung zudem. Brasilien wird noch diese Woche mit dem Import von 46 Millionen (!) Einheiten des chinesischen Impfstoffs Sinovac beginnen, um im Januar mit der Impfung der Bevölkerung zu starten. Auch das Vakzin von BioNTech soll zum Einsatz kommen. Die Firma hat ihren Sitz in Mainz an der Goldgrube 12. Manche Sachen kann man sich gar nicht so gut ausdenken. Durch den Virus ist beinahe weltweit nicht nur eine medizinische, sondern auch eine pekuniär grundierte Abhängigkeit von der Impfung entstanden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA genehmigt den ersten Corona-Schnelltest für zu Hause. Der Selbsttest von Lucia ist ein molekularer Einweg-Test zum Virus-Nachweis. Der derzeitige Anstieg der Infektionen stellt nach den Worten des Vorsitzenden der US-Notenbank Powell ein großes Problem dar und macht weiterhin eine fiskalische und geldpolitische Unterstützung der Wirtschaft nötig. Tesla (+8%) ist auf der Überholspur. Der Elektroautobauer wird ab dem 21. Dezember im S&P 500 vertreten sein. Der Euro setzte dank zunehmender Signale, dass es wohl doch noch ein Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit geben könnte, seinen Aufwärtstrend fort. EZB-Chefin Lagarde überraschte mit der Aussage, dass sie sich in den kommenden zwei bis vier Jahren durchaus eine Kryptowährung eEuro vorstellen kann.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,522%-0,474%-0,46%-0,27%
GBP0,048%0,133%0,25%0,49%
USD0,231%0,339%0,43%0,82%
JPY-0,101%0,053%-0,06%0,02%
CHF-0,775%-0,611%-0,56%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,56%-0,19%-0,72%
UK0,33%0,83%-0,03%
USA0,84%1,91%0,17%
Japan0,02%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,47%-0,47%-0,72%
EURUSD
USD1,1872-
CAD1,55441,3091
GBP*0,89501,3265
CHF1,08100,9105
AUD*1,62740,7293
JPY123,46103,98
SEK10,23058,6158
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,18
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,66
Gold in USD/Feinunze1.878,06
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-7,40%3.745,15
S&P 500+5,51%3.230,78
NIKKEI+7,40%23.656,62

Tesla in US-Dollar

Tesla in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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