Frühindikatoren 19.01.2021

Publizierdatum: 19. Januar 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EFTSEHSINIKKEI
3081412.9993.76813.8482.9903.6036.72129.51228.633
--0,87%-0,72%+0,44%+1,42%+0,09%-0,22%+2,25%+1,39%
  • Konjunkturoptimismus lässt Ölpreis steigen
  • RKI meldet über 11.000 Neuinfektionen und fast 1.000 weitere Todesfälle
  • EU-Kommission: 70 Prozent Impfrate bis zum Sommer
  • Insider - Experten warnen Bund und Länder eindringlich vor Corona-Mutationen

Guten Morgen...Stefan Zweig hat in seinem Werk: Welt von gestern, den Epochenwechsel als die rasante Abfolge von Widersprüchen beschrieben. Ein einziges Leben vom Anfang bis zum Ende, ohne Aufstiege, ohne Stürze, ohne Erschütterung und Gefahr, ein Leben mit kleinen Spannungen, unmerklichen Übergängen. Eine rasante Abfolge von Widersprüchen gibt es auch beim Thema Corona zuhauf. Nach den Feststellungen von Prof. Doshi im British Medical Journal liegt die Effizienz der Impfung angeblich nicht bei den sensationellen 95%, wie von Biontech/Pfizer angegeben, sondern weit darunter, nämlich zwischen 19% und 29%. In einer Studie mit einer hohen Anzahl an Personen hat dagegen die größte israelische Krankenkasse Clalit jetzt zweihunderttausend erstgeimpfte Personen mit zweihunderttausend noch ungeimpften Israelis im Alter von über sechzig Jahren verglichen. Bis zum zwölften Tag nach der Impfung der ersten Gruppe zeigten sich keine Unterschiede. Doch anschließend infizierten sich von den erstgeimpften Personen 33 Prozent weniger mit dem Coronavirus als die Personen ohne Impfung. Eine Studie der Stanford Universität hat derweilen die Wirksamkeit von harten Lockdowns bezweifelt und widerspricht damit diametral Studien vom Sommer. Gestern war in den USA ein Feiertag. Entsprechend ruhig ging es auf den Finanzmärkten zu. Die deutsche Autoindustrie warnt vor einem Fertigungsstopp. Stünde die Automobilfertigung in Deutschland still, würden Produktions- und Lieferketten nicht nur in Europa, sondern weltweit unterbrochen. Die Pandemie, die Hilfspakete sowie die Bilanzsaison stehen derzeit im Mittelpunkt des Markt-Interesses. Unter anderem öffnen Bank of America und Goldman Sachs sowie die Online-Videothek Netflix heute ihre Bücher. Auch werden die Anleger die Anhörung der designierten US-Finanzministerin Yellen vor dem Kongress mit Spannung verfolgen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,553%-0,503%-0,46%-0,23%
GBP0,029%0,074%0,25%0,49%
USD0,224%0,312%0,52%1,07%
JPY-0,075%0,043%-0,06%0,05%
CHF-0,765%-0,613%-0,55%-0,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,52%-0,58%-0,71%
UK0,29%0,20%-0,12%
USA1,11%0,91%0,14%
Japan0,04%0,02%-0,12%
Schweiz-0,46%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,2097-
CAD1,53871,2721
GBP*0,88911,3603
CHF1,07750,8906
AUD*1,56870,7710
JPY125,83104,02
SEK10,12938,3727
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,37
Öl Sorte Brent in USD/Fass55,07
Gold in USD/Feinunze1.839,50
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+1,42%3552,64
S&P 500+1,28%3756,07
NIKKEI+4,61%27444,17

Netflix In US-Dollar mit Trend (SD+-0,7)

Netflix In US-Dollar mit  Trend (SD+-0,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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